
Pressekonferenz Uwe Rösler
(c) Sebastian Sendlak
VfL-Chefcoach setzt vor dem DFB-Pokalspiel gegen den favorisierten Bundesligisten Mainz auf die Unterstützung der Bochumer Fans
In der heutigen Prematch-Pressekonferenz vor der 2. Runde des DFB-Pokals am Dienstag, 27. Oktober um 18:00 Uhr im Ruhrstadion sagte Bochums Chefcoach Uwe Rösler: „Mainz ist der absolute Favorit. Sie sind auswärts sehr stark. Aber wenn wir alles abrufen, sind wir in der Lage, mit einem Bundesligisten mitzuhalten.“
Mut machte den VfL – Chefcoach das Heimspiel gegen Wolfsburg (1:1). Die Wolfsburger hätten – aus Sicht des Bochumer Trainers – mit einer Erstligamannschaft gespielt – und seine Mannschaft habe gut mitgehalten. Damit dies auch gegen Mainz gelinge, benötigen die Bochumer Spieler neben einem Plan auch Selbstvertrauen, sagte Rösler. „Und Selbstvertrauen kommt von Ergebnissen.“
Aber Rösler machte auch deutlich, dass die Herausforderung gegen Mainz – ähnlich wie letzten Freitag gegen Wolfsburg – groß sei. „Wir brauchen einen sehr guten Tag“, so der Bochumer Coach, der in den „englischen Wochen“ auch personelle Veränderungen zur Steuerung der Belastung ankündigte. „Es wird die ein oder andere Veränderung in der Mannschaft geben (…) aber die Mannschaft ist erfahren genug, um damit umzugehen“. Dabei ließ Rösler offen, ob die Änderungen auch das Spielsystem betreffen werden. Anders als Wolfsburg (4er-Kette) spielt Mainz mit einer 5er-Kette. Auch Bochum hat diese Formation bereits (gegen Kaiserslautern) gespielt, verwies der VfL – Chefcoach.
An der personellen Situation hat sich seit letzter Woche nichts geändert. Uwe Rösler muss weiterhin auf fünf verletzte Spieler verzichten und kündigte heute an, dass Enis Çokaj auch beim 2. Bundesliga-Spiel am Freitag in Cottbus noch nicht wieder einsatzbereit sei.
„Schulterschluss mit den Fans“
Uwe Rösler betonte, dass er persönlich sehr froh darüber sei, dass beim letzten Heimspiel der „Schulterschluss mit den Fans“ gelungen sei. Und auch beim DFB – Pokalspiel will Rösler „die Zuschauer mitnehmen und eine Atmosphäre schaffen, um die Chance zu haben, weiterzukommen“. Denn dies sei „keine Mission impossible“, wie der VfL auch in der letzten Pokalsaison ebenfalls in der 2. Runde gegen Augsburg gezeigt habe, betonte der Bochumer Coach.
Apropos Fans: Bisher wurden 18.800 Tickets (darunter 2.300 Gästetickets) abgesetzt. Die restlichen Tickets für den Heimbereich des VfL werden am Spieltag ab 16:30 Uhr an den Tageskassen verkauft werden, kündigte der Verein an.
