Beitrag: Rösler: „Wir wissen, was auf uns zukommt“
Pressekonferenz Uwe Rösler

(c) Sebastian Sendlak

VfL Chefcoach Uwe Rösler erwartet ein schweres Auswärtsspiel in Cottbus und mahnt am Ende der englischen Wochen: „Das dritte Spiel ist immer das schwierigste.“

Die Stimmung hat sich gedreht an der Castroper Straße. Vor einer Woche war bei der Prematch-Pressekonferenz vor dem Zweitligaspiel gegen Wolfsburg die Stimmung angespannt. Zwei starke Heimspiele später war die Stimmungslage bei der heutigen Prematch-Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel in Cottbus entspannt. Trainer Uwe Rösler brannte zum Ende der „englischen Wochen“ vor Energie, mahnte aber auch gleich: „Das dritte Spiel ist immer das schwierigste.“ Und das findet am Freitag, 30. Oktober um 18:30 Uhr im LEAG Energie-Stadion statt. Dort wird das Team von Uwe Rösler von bisher rund 800 blau-weißen Fans unterstützt werden (Karten für den Gästeblock können noch an der Tageskasse erworben werden, kündigte der VfL an). Trotzdem ist die Mission gleich: schnell Punkte sammeln, um den Abstand nach unten zu vergrößern.

schwere Aufgabe für die Mannschaft von Uwe Rösler

„Wir wissen, was auf uns zukommt“, betonte der VfL – Chefcoach heute im Medienzentrum an der Castroper Straße. Der Gegner werde – ähnlich wie Bochum in den letzten beiden Heimspielen –  auf frühes Pressing und direkte Zweikämpfe setzen. „Wir müssen die Räume nutzen, die uns Cottbus dadurch bieten wird. Wenn wir es schaffen, aus einem kompakten Block zu agieren, werden wir unsere Chancen bekommen.“ Mut macht den Verantwortlichen und Fans, dass die Bochumer Mannschaft hat – bis auf die 2:0 Niederlage in Kaiserslautern – bei den Auswärtsspielen in der 2. Bundesliga ein gutes Gesicht gezeigt hat. Und auch die Statistik ist gegen Energie auf der Seite des VfL.

Allerdings betonte Uwe Rösler auch: „Keiner wird Cottbus unterstützen“ und im Hinblick auf die Qualität des Gegners betonte der Bochumer Coach: „Das Spiel in Cottbus wird wahrscheinlich schwerer als gegen Wolfsburg. Denn die Cottbusser haben sehr gute Zocker in der Mannschaft und haben Mut.“ Rösler verwies darauf, dass seine Mannschaft trotzdem auch eine Chance habe, da sich die Systemumstellung und der läuferische Einsatz seiner Mannschaft immer mehr auszahlen, so der VfL- Chefcoach.

Sorgen um Wittek und Rasmussen

Weiterhin unklar ist, ob Uwe Rösler beim Auswärtsspiel in der Lausitz auf die beiden wichtigen Stammkräfte Maximilian Wittek (Abwehr) und Christian Rasmussen (Sturm) setzen kann. Beide Spieler hatten sich im DFB-Pokalspiel gegen Mainz verletzt. „Das Glas ist halb voll, ich hoffe das beide Spieler rechtzeitig fit werden“, sagte der VfL -Coach rund 30 Stunden vor Anpfiff. Nach heutigen Stand sitzen aber beide Stammkräfte morgen im Flieger, mit dem die Mannschaft – um Kräfte zu sparen – nach Cottbus reist.

Lob für junge Spieler

Auf Bochum-Journal – Nachfrage betonte Uwe Rösler, dass er froh sei, dass er jungen Spielern wie Youngster Leon Sawas und Lasse Isbruch eine Chance geben könne. „Wir wissen, was wir an den Spielern haben“ und aufgrund der personellen Situation – fünf Langzeitverletzte plus zwei akute Verletzungen – „bieten sich Chancen für die Jungen“.

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