Beitrag: GLASFASER RUHR stellt Ausbaugebiete für 2027 vor
Bochumwirdschneller

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Bochum schreitet weiter mit hohem Tempo voran. Die GLASFASER RUHR, ein Unternehmen der Stadtwerke Bochum Gruppe, hat ihre konkreten Ausbaugebiete für das Jahr 2027 vorgestellt und setzt damit ihren Kurs in Richtung einer flächendeckenden Versorgung konsequent fort.

Im kommenden Jahr konzentrieren sich die Tiefbau- und Verlegearbeiten schwerpunktmäßig auf die Stadtteile Günnigfeld-Süd, Höntrop-Süd, Linden-Süd, Wattenscheid-Nordwest, Weitmar-Mark sowie auf Teile von Bochum-Werne. Parallel dazu werden gezielt verbliebene Netzlücken in den Quartieren Stadtmitte-Süd und Stahlhausen geschlossen, um weitere Bestandsgebäude direkt an das moderne Glasfasernetz anzubinden.

Wie die Geschäftsführung um Patrick Helmes und Christian Graumann betont, liegt bereits heute vor mehr als zwei Dritteln aller Bochumer Haushalte eine Glasfaserleitung in der Straße, häufig sogar schon bis in die Gebäude hinein. Das strategische Gesamtziel sieht vor, dass bis Ende 2029 flächendeckend vor jedem genehmigten Haus im Stadtgebiet Glasfaser anliegt und bei rund 80 Prozent davon die Leitung unmittelbar ins Gebäude geführt ist. Um die volle Bandbreite und das gesamte Potenzial des Netzes nutzen zu können, ist jedoch der Ausbau der Inhouse-Verkabelung bis in jede einzelne Wohnung entscheidend.

Hierfür setzt das Unternehmen auf die enge Zusammenarbeit mit den Immobilieneigentümerinnen und -eigentümern. Voraussetzung für den Anschluss bis in die Wohneinheiten ist die Unterzeichnung einer Nutzungsvereinbarung. Der Hausanschluss selbst erfolgt für Eigentümer in der Regel komplett kostenfrei und ohne die Pflicht, unmittelbar einen Tarif buchen zu müssen. Da es sich um ein offenes Netz (Open Access) handelt, können Endkunden künftig sowohl Angebote der GLASFASER RUHR als auch Tarife anderer kooperierender Telekommunikationsanbieter wählen. Betroffene Eigentümer in den kommenden Ausbaugebieten werden frühzeitig per Post informiert; zudem bieten regelmäßige Informationsabende und das Online-Portal auf glasfaser-ruhr.de/ausbau vertiefende Details zu den technischen Abläufen.

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