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Ruhr Universität Bochum
Internationale Spitzenforschung zu Botanik, Geologie und Mittelalterkunst
Der September 2026 steht auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum ganz im Zeichen des internationalen wissenschaftlichen Austauschs. Gleich drei hochkarätige Fachtagungen bringen Forschende aus aller Welt ins Ruhrgebiet, um über drängende Zukunftsfragen des Klimaschutzes, neue geowissenschaftliche Erkenntnisse rund um den Planeten Erde sowie über die gesellschaftliche Bedeutung mittelalterlicher Handwerks- und Kunstprozesse zu debattieren.
Den Auftakt bildet vom 6. bis zum 10. September die internationale Botanik-Tagung der Deutschen Botanischen Gesellschaft. Unter der Leitung von Prof. Dr. Christopher Grefen, Direktor des Botanischen Gartens und Inhaber des Lehrstuhls für Molekulare und Zelluläre Botanik, widmet sich die Veranstaltung dem Leitmotiv „From Industrial Past to Green Future“. Rund 500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus etwa 40 Nationen diskutieren den Strukturwandel des Reviers hin zu nachhaltigen Technologien und beleuchten die zentrale Rolle der Pflanzenforschung für Klimaanpassung und Biodiversitätssicherung.
Vom 20. bis zum 24. September folgt die Fachkonferenz „GeoMinBochum 2026“, die von der Deutschen Geologischen Gesellschaft – Geologische Vereinigung gemeinsam mit der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft im RUB-Veranstaltungszentrum ausgerichtet wird. Unter dem Motto „Celebrating Planet EARTH“ kooperiert die Bochumer Fakultät für Geographie und Geowissenschaften mit starken regionalen Partnern wie dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum, dem Fraunhofer IEG, dem Geologischen Dienst NRW sowie der TH Georg Agricola, um modernste Forschungsergebnisse über Geound Rohstoffsysteme vorzustellen.
Den Abschluss des Tagungsmonats bildet vom 23. bis zum 26. September das „Forum Kunst des Mittelalters“, das von der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und dem Deutschen Verein für Kunstwissenschaft veranstaltet wird. Unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Rehm und Prof. Dr. Kirsten Lee Bierbaum widmen sich 20 Sektionen im Deutschen Bergbau-Museum und im Haus der Archäologie dem Schwerpunktthema „Arbeit“ in der christlichen und jüdischen Kunst des europäischen Mittelalters. Eine begleitende Ausstellung in Dortmund rundet das interdisziplinäre Programm ab.
