
VfL Bochum 1848 Frauen
Die Frauen des VfL Bochum 1848 setzen ihren perfekten Saisonstart in der 2. Frauen-Bundesliga nahtlos fort. Am Sonntagnachmittag feierte das Team von Cheftrainerin Kyra Malinowski im heimischen Lohrheidestadion vor 258 Zuschauerinnen und Zuschauern einen deutlichen 4:0-Erfolg über die zweite Mannschaft von Eintracht Frankfurt.
Nach einer torlosen ersten Halbzeit drehten die Bochumerinnen im zweiten Durchgang auf und machten den dritten Sieg im dritten Saisonspiel mit einer bärenstarken Schlussviertelstunde perfekt.
Im ersten Durchgang erarbeitete sich der VfL zwar von Beginn an klare Feldvorteile und Räume, tat sich im letzten Drittel jedoch zunächst schwer, die passenden Lösungen zu finden. Nach einer guten halben Stunde verpassten Bente Fischer und Lara Kirkby mit einer Doppelchance die mögliche Pausenführung. Gleichzeitig luden gelegentliche Ballverluste die Frankfurter Gäste zu Umschaltmomenten ein, die die Hessinnen jedoch nicht konsequent zu Ende spielten.
Alle Tore in der zweiten Halbzeit
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeberinnen spürbar den Druck und die Emotionalität auf dem Platz. In der 75. Minute erlöste Franziska Wenzel die VfL-Anhänger: Nach einer Ecke brachte Anna Moczarski den Ball erneut gefährlich in den Strafraum, wo Wenzel Frankfurts Torhüterin Janne Krumme umkurvte und zur verdienten Führung einschob. Dieser Treffer wirkte wie der ersehnte Dosenöffner, denn nur vier Minuten später kombinierten sich die eingewechselten Anna Marques und Emely Joester stark über die linke Außenbahn und bedienten Sturmkollegin Didi Hoppius mustergültig zum 2:0.
In den Schlussminuten avancierte die ebenfalls eingewechselte Adrienne Jordan zur Vorlagengeberin für die überragende Schlussphase von Anna Moczarski. Zunächst leitete Kapitänin Noemi Gentile mit einem präzisen Steckpass über Jordan den Treffer zum 3:0 ein, den Moczarski eiskalt vollstreckte. Kurz vor dem Abpfiff setzte Jordan Moczarski erneut glänzend in Szene, die den Ball mit einem sehenswerten Heber über die Frankfurter Torhüterin zum 4:0-Endstand im Netz unterbrachte. Cheftrainerin Malinowski lobte nach Spielende vor allem die Qualität und Breite ihres Kaders, da die Einwechselspielerinnen wie schon im vorherigen Auswärtsspiel in Berlin für den entscheidenden Schwung sorgten.
