
Bier von Moritz Fiege auf dem Harpener Dorffest
(c) Christian Schnaubelt
214. Auflage der Traditionsveranstaltung war aus Veranstaltersicht ein „voller Erfolg“ – Besucher und Förderverein wünschen sich für den Abschlussabend ein „Highlight“
Am heutigen Abend ist das Harpener Dorffest 2026 stimmungsvoll zu Ende gegangen. Während an der Bühne Lütkendorpweg „Reboot“ für rockige Klänge sorgten, lud das „Vinz Sound Project“ auf dem Platz vor der St. Vinzentiuskirche zum Mitsingen und Mitklatschen ein. Beide Orte hatten – wie auch in den vorherigen Dorffest-Abenden – eins gemeinsam: Die gute und friedliche Stimmung und mehr Besucher als im Vorjahr.
Die 214. Auflage der Traditionsveranstaltung war aus Veranstaltersicht ein „voller Erfolg“. Gegenüber Bochum-Journal meldeten sich der Förderverein Harpen e.V., die Bochum Marketing GmbH und die Bezirksvertretung Nord zu Wort. Aber auch die evangelische Kirchengemeinde Harpen, Schausteller und Besucher fragten wir nach ihrer Meinung nach vier stimmungsvollen und gut besuchten Tagen des Harpener Dorffestes.
„Das Dorffest kann nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen“
„Unser Ziel war ein schönes Miteinander und dieses wurde vollkommen erreicht: Wir hatten eine gute Stimmung und wie in den Vorjahren viele Besucher. Wir sind froh, dass das Wetter mitgespielt und seinen Teil dazu beigetragen hat, dass wir vier großartige und friedliche Tage hatten“, sagte Olaf Kipper vom Förderverein Harpen e.V., der als Mitveranstalter für das Rahmenprogramm an der Bühne Lütkendorpweg, den Walking Acts und der Tombola verantwortlich war. Ausdrücklich bedanken wollte sich Kipper bei Vereinen, der ev. Kirchengemeinde, den Anwohnern und den Schaustellern. „Denn das Dorffest kann nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen.“
„Einmal mehr hat sich gezeigt, wie sehr dieses Fest ein Ort der Begegnung ist.“
Der Förderverein Harpen e.V. dankte auch der Bochum Marketing GmbH, die als Veranstalter vor allem für den Kirmesteil und die Gesamtorganisation des Harpener Dorffestes zuständig war. Gegenüber Bochum-Journal gab die Bochum-Marketing GmbH gab Lars Leuker vom Veranstaltungsmanagement diese Stellungnahme ab:
„Nach dem bisherigen Verlauf ziehen wir ein sehr positives Fazit zum Harpener Dorffest. Die Veranstaltung war trotz zwischenzeitlich wechselhaften Wetters sehr gut besucht. Sowohl die Auftritte als auch das weitere Programm verliefen reibungslos, und uns haben viele positive Rückmeldungen erreicht. Einmal mehr hat sich gezeigt, wie sehr dieses Fest ein Ort der Begegnung ist.
Ein herzliches Dankeschön von Bochum Marketing geht an den Förderverein Harpen, die Bezirksvertretung Bochum-Nord und alle Ehrenamtlichen, Vereine, Schausteller*innen sowie Partner*innen, die dieses Miteinander möglich machen.
Da das Dorffest heute Abend noch weitergeht, handelt es sich zunächst um ein vorläufiges Fazit. Wir freuen uns schon jetzt auf die 215. Auflage im kommenden Jahr!“
„Wir werden weiterhin das Harpener Dorffest unterstützen“
Der dritte Veranstalter im Bunde ist die Bezirksvertretung Bochum-Nord, die die 214. Auflage der Traditionsveranstaltung auch am Freitagabend offiziell – gemeinsam mit Oberbürgermeister Jörg Lukat – eröffnet hat. Bezirksbürgermeister Heinrich Donner betonte gegenüber Bochum-Journal: „Ich bin froh, dass diese Tradition fortgesetzt wird und dass es dieses Fest gibt. Denn es wichtig, dass es Orte gibt, an denen die Menschen zusammenkommen können und die die Gemeinschaft fördern. Daher werden wir als Bezirksvertretung Nord auch weiterhin – im Rahmen unserer Möglichkeiten – das Fest unterstützen. Ich danke dem Förderverein Harpen e.V. und allen Vereinen und der Kirche, die dieses Traditionsfest möglich machen.“
„Beim Dorffest gehört alles zusammen“
Für die evangelische Kirchengemeinde Harpen, die ein umfangreiches Programm rund um die St. Vinzentiuskirche und den Gottesdienst auf dem Autoskooter organisiert hatte, zog Pfarrerin Julia Kreuch heute Abend dieses Fazit: „Wir sind sehr zufrieden. Denn wir hatten eine tolle Stimmung, trockenes Wetter und ein klasse Team, ohne dieses wäre dies alles nicht möglich gewesen.“ Kreuch lobte ebenfalls die Zusammenarbeit mit dem Förderverein und betonte: „Beim Dorffest gehört alles zusammen.“
Schausteller zufrieden
Bochum-Journal sprach gestern und heute auch mit mehreren Schaustellern. Das Ergebnis war eindeutig: Auch die Schausteller zogen ein positives Fazit und hoben das gute Wetter und die über den Erwartungen liegenden Besucherzahlen hervor. Lediglich der Ausfall des Feuerwerks am Montagabend wurde bemängelt. Und dieser Punkt
war auch beim Förderverein und bei den Besuchern bei vielen Gesprächen Thema.
Besucher wünschen sich, „dass das Dorffest bleibt“
Für viele Harpener ist der Besuch des Dorffestes ein „Pflichttermin“. Unter ihnen waren auch Heidrun Gast, Hans-Werner Borde, Udo Eurich und Gabriele Eurich. „Wir wünschen uns, dass das Harpener Dorffest bleibt und wir danken dem Förderverein Harpen für seine Mühen, trotz der wenigen Mittel“, betonte Udo Eurich. In diesem Punkt und beim Fazit zum Harpener Dorffest 2026 waren sich alle vier Befragten einig: „Es gab gute Musik und wir konnten viele Harpener treffen und das ist das Wichtigste.“
„Wir vermissen das Feuerwerk am Montagabend“
Ein Thema beschäftigte aber auch hier die Runde. „Wir vermissen das Feuerwerk am Montagabend“, betonten die vier Harpener. Und mit dieser Meinung waren sie nicht allein. Auch Olaf Kipper vom Förderverein Harpen e.V. betonte, dass das Feuerwerk am Montagabend „ein klarer Publikumsmagnet“ war. Ohne Ersatz könne der Montagabend beim Harpener Dorffest irgendwann wegbrechen. Diese Befürchtung war oft zu hören. Auch bei den Schaustellern. Aber dabei muss es nicht bleiben. Denn der Förderverein Harpen e.V. möchte sich für neue Ideen für ein Highlight zum Abschluss des Harpener Dorffestes einsetzen (z.B. eine Lasershow). „Ideen für 2027 haben wir bereits, aber dafür brauchen wir weiterhin die Unterstützung aus dem Stadtteil, dem Stadtbezirk, der Bochum Marketing GmbH sowie von Spendern und Sponsoren“, betonte Olaf Kipper. „Das gelungene Dorffest 2026 gibt uns Motivation für nächstes Jahr.“ Dabei sei Geld nicht alles. Es werden auch Personen benötigt, die im Förderverein mitarbeiten wollen.
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(c) Christian Schnaubelt / Sebastian Sendlak
