Beitrag: „50:50 – Chance: Wir brauchen einen guten Tag, um bestehen zu können.“
DFB Pokal

(c) Sebastian Sendlak

VfL – Coach Uwe Rösler erwartet in der ersten Runde des DFB-Pokals ein enges Spiel – 1.800 Bochumer Fans treten die Reise nach Fürth an

In der gestrigen „Prematch“-Pressekonferenz vor dem morgigen DFB-Pokalspiel bei Greuther Fürth (23. August, 13:00 Uhr, Sportpark Ronhof) stellte sich VfL‑Chefcoach Uwe Rösler den Fragen der Presse. Obwohl der VfL in der letzten Saison der 2. Bundesliga beide Spiele gegen den Ligarivalen gewonnen hatte, warnte Uwe Rösler: „Beide Mannschaften waren gleichwertig. Wir haben eine 50:50‑Chance und wir brauchen einen guten Tag, um bestehen zu können.“ Auf Bochum – Journal – Nachfrage ergänzte der VfL‑Coach seine Gegnerbeobachtung: „Ich erwarte am Sonntag ein anderes Spiel als in den ersten beiden Spielen der Saison. Fürth hat sich unter dem neuen Trainer verändert, spielt flexibel und hat eine defensive Stärke. Ich erwarte ein stärkeres Pressing der Fürther, die auf Direktspiel, Konterspiel, und Torwarteinbindung setzen. (…) Trotzdem ist Fürth verwundbar, wie das Nürnberg-Spiel gezeigt hat.“

VfL – Coach Uwe Rösler will nach einer Trainingswoche – in der bis Freitag noch keine Elfmeter geübt worden waren – auf seine eigenen Stärken setzen, wie zuletzt beim Auswärtsspiel in Braunschweig. „Wir wollen den Fans etwas bieten und sind durch eine gute Vorbereitung und emotionale Einstellung für Sonntag gerüstet.“ Über 1.800 blau-weiße Fans werden den VfL morgen im Stadion Ronhof unterstützen. Allerdings gab Rösler auch eine Mahnung aus: „Wir müssen die Geduld haben, die Räume richtig zu bespielen. (…) Dabei wird auch die Bank eine wichtige Rolle spielen“.

Holtmann – Einsatz entscheidet sich nach dem heutigen Training

Damit kommen wir zur Frage: Welche Spieler schickt Uwe Rösler als erstes auf den Platz und welche werden in Fürth auf der Bank sitzen? Dabei steht vor allem Bochums Schlüsselspieler Gerit Holtmann im Fokus, der diese Woche wegen Rückenproblemen nur wenig trainieren konnte. „Wir müssen sehen, ob es reicht“, sagte Uwe Rösler, der erst noch das heutige Abschlusstraining in Bochum abwarten wollte, bevor es per Bus auf den Weg zum DFB-Pokal-Auswärtsspiel nach Fürth geht. Personell macht sich Rösler aber keine Sorgen: „Ich kann aus dem Vollen schöpfen.“ Dazu gehöre auch, dass Mats Pannewig nach Aussagen des Trainers „wieder bereit ist, 90 Minuten zu spielen“.

Eventuell könnte es morgen aber 120 Minuten Spielzeit oder gar ein Elfmeterschießen geben: „Wir haben noch kein Elfmeterschießen geübt, aber ich habe schon Schützen im Kopf“, sagte Uwe Rösler gestern und ergänzt: „abhängig davon, wer dann im Spiel ist.“

Ein Weiterkommen in die 2. Runde des DFB-Pokals würde Bochum eine Summe von rund 500.000 EUR bringen und damit das Budget für Transfers/Leihen verbessern, die sich Coach Uwe Rösler wünscht. Das Transferfenster geht noch bis zum 01. September.

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