Beitrag: Erika Hock gewinnt Kunst-und-Bau-Wettbewerb der SothA NRW in Bochum
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(c) SothA NRW

Die Kölner Künstlerin Erika Hock hat den Realisierungswettbewerb „Kunst und Bau“ für die Sozialtherapeutische Anstalt Nordrhein-Westfalen (SothA NRW) in Bochum gewonnen. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) hatte das anonyme Wettbewerbsverfahren ausgelobt, um einen der Freistundenhöfe auf dem Gelände der JVA Bochum künstlerisch aufzuwerten.

Bunte Edelstahlbecken mit Solar-Springbrunnen überzeugen die Jury

Der siegreiche Entwurf von Erika Hock setzt sich aus sechs einzelnen runden Wasserbecken sowie drei Doppelbecken zusammen, die aus Edelstahl gefertigt und innen farbig lackiert sind. Jedes Becken wird mit einem solarbetriebenen Springbrunnen ausgestattet, was eine visuelle und zugleich akustische Komponente in den Innenhof bringt. Das Kunstwerk bespielt den gesamten Hof und setzt optische Farbakzente, die auch aus den Zimmern der Anstalt von oben sichtbar sind.

Erika Hock setzte sich in der Juryentscheidung einstimmig gegen Entwürfe des Bochumer Duos SOWATORINI sowie der in Oslo lebenden bildenden Künstlerin Apolonja Šušteršič durch. Die Jury bestand aus Fach- und Sachpreisrichtern, darunter BLB-NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems und SothA-Leiter Marek Świtkiewicz, und wurde zusätzlich von einem Insassen der Anstalt unterstützt.

Besondere Sicherheits- und Funktionsanforderungen im Strafvollzug

Die Ausschreibung des BLB NRW stellte aufgrund des Einsatzortes im Justizvollzug spezifische Anforderungen an die Kunstwerke. Gefordert war ein geschlossenes Wassersystem, das ohne externen Stromanschluss auskommt und eine freie Sicht im Hof gewährleistet. Zudem mussten Aspekte wie die sichere Konstruktion sowie eine einfache und schnelle Bedienbarkeit berücksichtigt werden.

Die Fertigstellung und Installation des Brunnenkunstwerks auf dem Freistundenhof der 2020 von Gelsenkirchen nach Bochum umgezogenen SothA NRW ist bis zum kommenden Jahr vorgesehen.

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