
TK-Verfügungsfonds unterstützt Gesundheitsprojekte in Bochum
+++ Foto: Dennis Yenmez/Stadt Bochum +++
Mehr Lebensqualität vor Ort: Die Stadt Bochum und die Techniker Krankenkasse fördern mit dem neuen TK-Verfügungsfonds lokale Mikroprojekte mit 50.000 Euro.
Der öffentliche Gesundheitsdienst der Stadt Bochum startet in Zusammenarbeit mit der Techniker Krankenkasse (TK) eine neue Förderinitiative für die Region. Mit einem Gesamtvolumen von 50.000 Euro unterstützt der TK-Verfügungsfonds ab sofort gezielt lokale Mikroprojekte, die das gesundheitliche Wohlbefinden im Alltag stärken. Das Angebot richtet sich an Vereine, Initiativen, Bildungsträger sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger mit konkreten Projektideen. Die Einreichung von Anträgen ist vom 15. September bis zum 31. Dezember 2026 über das kommunale Webportal möglich. Ziel der Partnerschaft ist es, innovative Ansätze direkt in den Quartieren und Nachbarschaften wirksam werden zu lassen.
Niedrigschwellige Förderung für Bewegung, Ernährung und Psyche
Das Förderspektrum ist bewusst breit angelegt und deckt verschiedenste Säulen der Prävention und Gesundheitsförderung ab. Unterstützt werden Maßnahmen rund um Bewegung, ausgewogene Ernährung, seelische Gesundheit sowie Projekte zur Stärkung der allgemeinen Gesundheitskompetenz. Jens Vieting, Dezernent für Jugend, Soziales, Arbeit und Gesundheit der Stadt Bochum, betont, dass es oft gerade die kleinen Ideen mit großer Wirkung seien. Der TK-Verfügungsfonds gebe engagierten Menschen die Chance, eigene Vorhaben umzusetzen und Gesundheit in Bochum aktiv mitzugestalten. Durch den unbürokratischen Rahmen sollen auch kleinere Initiativen unkompliziert profitieren können.
Dr. Cordula Kloppe, Leiterin des Bochumer Gesundheitsamtes, hebt den lebensnahen Charakter der Initiative hervor. Sie führt aus, dass Gesundheit dort entstehe, wo Menschen ihren Alltag verbringen. Mit dem TK-Verfügungsfonds wolle man das Engagement vor Ort stärken und gute Ideen für mehr Gesundheit in der Kommune ermöglichen. Die geförderten Vorhaben sollen die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar in ihrem sozialen Umfeld erreichen. So wird gewährleistet, dass Hilfe zur Selbsthilfe genau dort ankommt, wo Präventionsangebote nachhaltig greifen können.
Digitale Infoveranstaltung am 1. Oktober
Für alle Interessierten, die ein Projekt planen oder Fragen zur Antragstellung haben, richtet die Stadtverwaltung einen digitalen Beratungstermin ein. Die kostenfreie Informationsveranstaltung findet am Donnerstag, 1. Oktober 2026, von 16:30 bis 18:00 Uhr online statt. Die Zugangsdaten sowie ausführliche Richtlinien und Antragsformulare stehen auf den Serviceseiten des Gesundheitsamtes bereit. Mit diesem zusätzlichen Serviceangebot will die Stadt Hürden bei der Einreichung minimieren und den Beteiligten den Weg zur Finanzierung ebnen. Die Initiative setzt damit einen wichtigen Impuls für bürgernahe Gesundheitsförderung in ganz Bochum.
