Beitrag: 135 Nachwuchskräfte starten bei der Stadt Bochum
Die Stadt Bochum begrüßt ihre neuen Nachwuchskräfte, die 2026 ihre Ausbildung oder ihr Studium bei der Stadt beginnen. Im Rahmen der Veranstaltung werden die Beamtinnen und Beamten vereidigt und die Tarifbeschäftigten legen ihr Gelöbnis ab.

+++ Foto: Dennis Yenmez/Stadt Bochum +++

Rekordinteresse und Vielfalt: 135 Nachwuchskräfte starten im Ausbildungsjahr 2026 bei der Stadt Bochum. Sie setzten sich unter mehr als 9.300 Bewerbungen durch.

Für 135 Nachwuchskräfte hat am 1. September 2026 der Einstieg in das Berufsleben bei der Stadtverwaltung Bochum begonnen. Die neuen Beschäftigten starten in ihre Ausbildungen, dualen Studiengänge oder Vorbereitungsdienste, nachdem sie sich erfolgreich unter insgesamt 9.320 Bewerberinnen und Bewerbern durchsetzen konnten. Oberbürgermeister Jörg Lukat hieß die neuen Kolleginnen und Kollegen im traditionsreichen O-Werk feierlich willkommen. Neben der offiziellen Vereidigung der Beamtenanwärterinnen und -anwärter nahmen die Verantwortlichen den Auszubildenden im Tarifbereich das feierliche Gelöbnis ab. Die Stadt unterstreicht damit ihren Anspruch als moderne Arbeitgeberin mit einem breiten Spektrum an zukunftssicheren Qualifizierungsangeboten.

Oberbürgermeister Lukat begrüßt 26 verschiedene Ausbildungsgänge

Das Spektrum der beruflichen Wege erstreckt sich in diesem Jahrgang über insgesamt 26 unterschiedliche Ausbildungsgänge. Insgesamt 78 Nachwuchskräfte absolvieren eine klassische duale Ausbildung, darunter in Berufen wie Anlagenmechaniker, Forstwirt, Fachinformatiker sowie Notfallsanitäter. Sieben Personen nehmen ein duales Studium in vermessungstechnischen, sozialen Bereichen oder mit Schwerpunkt Landschaftsarchitektur auf, während 57 Kräfte ihren Vorbereitungsdienst im Verwaltungs-, Bau- oder Feuerwehrdienst antreten. Zudem beginnt eine Person ihr redaktionelles Volontariat bei der Verwaltung.

Oberbürgermeister Jörg Lukat lobte die Entscheidung der Berufsstarter für den öffentlichen Dienst. Er freue sich, dass sich die jungen Menschen für eine Ausbildung bei der Stadt entschieden haben und damit dafür, aktiv an der Entwicklung Bochums mitzuwirken. Zudem betonte Lukat, dass die Auszubildenden die Bürgerinnen und Bürger künftig bei vielfältigen Anliegen direkt und verlässlich unterstützen werden.

Internationale Kooperation und gezieltes Preboarding

Die Stadtverwaltung legt großen Wert auf Chancengleichheit und ermöglicht den Berufseinstieg mit unterschiedlichen Schulabschlüssen vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur. Auch berufliche Quereinsteiger und Menschen, die sich beruflich neu orientieren möchten, finden bei der Stadt passende Perspektiven. Ein besonderes Beispiel für internationale Zusammenarbeit ist ein Auszubildender aus Brasilien, der im Rahmen einer Städtekooperation zwischen Bochum und Herne seine Lehre zum Fachinformatiker absolviert. Um den Zusammenhalt frühzeitig zu stärken, startete der Jahrgang nach einem ersten Preboarding im Juni nun in gemeinsame Einführungstage.

Für Interessierte, die im kommenden Jahr in eine berufliche Zukunft bei der Kommune starten möchten, bereitet die Stadtverwaltung bereits die nächste Runde vor. Für das Ausbildungsjahr 2027 werden erneut zahlreiche Ausbildungsplätze in insgesamt 20 verschiedenen Berufen ausgeschrieben. Die Verwaltung setzt damit ihren Kurs fort, dem Fachkräftemangel durch kontinuierliche Ausbildung in den eigenen Reihen aktiv zu begegnen.

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