
Trianel Windpark Sundern
(c) Trianel
Die Stadtwerke Bochum bauen ihr Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien weiter aus und vermelden einen bedeutenden Fortschritt beim Bau des Trianel Windparks Sundern im Hochsauerlandkreis.
Nach intensiven Bauarbeiten in den vergangenen Wochen sind die ersten Windenergieanlagen des Großprojekts bereits vollständig montiert, einschließlich Türmen, Gondeln und Rotorblättern. Die Installation der verbleibenden Anlagen wird nun Schritt für Schritt fortgesetzt, während die interne Kabeltrasse des Parks bereits komplett verlegt ist. Bereits ab Ende September 2026 sollen die ersten Anlagen ans Netz gehen und grünen Strom erzeugen.
Das Projekt wird in Kooperation mit der Trianel Wind und Solar GmbH & Co. KG (TWS) realisiert. Nach der für Ende dieses Jahres avisierten Gesamtfertigstellung wird der Windpark aus neun Windenergieanlagen mit einer kombinierten Gesamtleistung von rund 50 Megawatt bestehen. Die prognostizierte Jahresstrommenge liegt bei etwa 150 Millionen Kilowattstunden, womit rechnerisch rund 42.000 Haushalte mit klimafreundlicher Energie versorgt werden können. Elke Temme, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bochum, bezeichnet den Baufortschritt als konkretes Vorbild für die partnerschaftliche Umsetzung der Energiewende durch kommunale Energieversorger.
Die Investition in Sundern ist Teil einer groß angelegten Gemeinschaftsinitiative: Über die TWS investieren die Stadtwerke Bochum gemeinsam mit dem Projektentwickler Trianel und 19 weiteren Stadtwerken ein Gesamtvolumen von rund einer halben Milliarde Euro in ein 340-Megawatt-Portfolio aus Windkraft und Photovoltaik-Freiflächen. Die Stadtwerke Bochum halten an der TWS einen Anteil von 19,6 Prozent. Das Engagement ergänzt die bereits bestehenden regenerativen Erzeugungsanlagen des Versorgers, zu denen im Bochumer Stadtgebiet 14 große Photovoltaikanlagen und das Wasserkraftwerk an der Ruhr in Stiepel gehören, ergänzt durch bundesweite Offshore- und Onshore-Beteiligungen vor Borkum, in Bremerhaven, Iserlohn und im fränkischen Gnodstadt.
