Beitrag: UWG Freie Bürger – BSW fordert Taten für ehemaligen Friedhofsparkplatz
Parkplatz Blumenfriedhof

(c) UWG Freie Bürger

Seit Jahren liegt die frühere Parkplatzfläche gegenüber dem Blumenfriedhof an der Harpener Straße ungenutzt brach. Obwohl die UWG Freie Bürger bereits im Dezember 2024 im Bezirk Mitte auf das Areal aufmerksam gemacht und Vorschläge für eine Aufwertung eingebracht hatte, herrscht vor Ort weiterhin Stillstand.

Eine Antwort der Bochumer Stadtverwaltung im März 2025 stellte damals eine Prüfung und zeitnahe Entscheidung über die Zukunft des Geländes in Aussicht – passiert ist seither jedoch nichts.

Mit deutlicher Kritik meldet sich nun die Ratsgruppe UWG Freie Bürger – BSW zu Wort. „Es kann nicht sein, dass eine kleine städtische Fläche über Jahre zwischen Zuständigkeiten, Gutachten und Prüfaufträgen hängen bleibt. Im März 2025 wurde angekündigt, dass die Fläche untersucht und anschließend über ihre Zukunft entschieden werden soll. Jetzt haben wir September 2026 und sichtbar passiert ist praktisch nichts“, betont Tim Pohlmann von der UWG Freie Bürger.

Anfrage im Umweltausschuss: Druck für Entsiegelung und Begrünung

Um das Thema wieder auf die Tagesordnung zu setzen, hat die Ratsgruppe eine offizielle Anfrage in den städtischen Umweltausschuss eingebracht. Darin fordern die Politiker Auskunft darüber, welche Ergebnisse die seinerzeit angekündigten Untersuchungen erbracht haben und wie der aktuelle Zeitplan aussieht.

Als naheliegende Lösung schlägt die Ratsgruppe eine Entsiegelung und naturnahe Bepflanzung des Areals vor. Nach früheren Angaben der Verwaltung wäre eine solche extensive Gestaltung mit einem sehr geringen Pflegeaufwand von lediglich ein bis zwei Schnitten pro Jahr dauerhaft realisierbar. Unverständlich sei deshalb, warum die Stadt bislang nicht einmal Übergangslösungen angepackt habe.

„Selbst wenn eine vollständige Entsiegelung momentan aus technischen oder finanziellen Gründen noch nicht möglich sein sollte, kann man die Brachfläche nicht einfach auf unbestimmte Zeit sich selbst überlassen. Eine temporäre Begrünung oder eine andere naturnahe Gestaltung wäre allemal besser als der jetzige Zustand“, fordert Pohlmann ein rasches Einlenken der Verwaltung.

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