Beitrag: Senior am Bahnhof die Treppe hinuntergestoßen – Crash am Hellweg und ein kurioser Fluchtversuch
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Eine erschütternde Tat am Wattenscheider Bahnhof überschattet das aktuelle Einsatzgeschehen. Während ein 15-Jähriger nach einem brutalen Raubüberfall in U-Haft sitzt, krachte es in Grumme gewaltig. Zudem sorgte ein fahrlehrerloser 20-Jähriger für eine unfreiwillig komische Verfolgungsjagd im Schneckentempo.

Brutaler Raub am Wattenscheider Bahnhof: 15-Jähriger stößt Senior (80) die Treppe hinunter

Ein schockierendes Raubdelikt am Wattenscheider Bahnhof beschäftigt die Bochumer Kriminalpolizei. Am Mittwochabend, 24. Juni 2026, attackierten zwei Jugendliche gegen 20:15 Uhr einen 80-jährigen Mann aus Düsseldorf, um ihm die Tasche zu entreißen. Als sich der Senior wehrte, kam es zu einer heftigen Rangelei [cite: Die beiden jungen Männer (15, Bochum und 19, aus Essen) haben am Mittwoch, 24. Juni, gegen 20.15 Uhr am Wattenscheider Bahnhof versucht, einem 80-jährigen Mann die Tasche zu entwenden. Es kam zu einer Rangelei, bei der der Senior geschlagen und eine Treppe heruntergestoßen wurde; er konnte sich abfangen und somit einen Sturz verhindern.].

Die Täter schlugen auf den älteren Mann ein und stießen ihn skrupellos eine Bahnhofstreppe hinunter. Obwohl sich der 80-Jährige im letzten Moment abfangen und einen lebensgefährlichen Sturz verhindern konnte, erlitt er schwere Verletzungen. Ein bislang unbekannter, mutiger Passant erkannte die Situation und eilte dem Opfer sofort zur Hilfe, woraufhin die Angreifer abließen.

Dank einer schnellen Nahbereichsfahndung konnte die Polizei die beiden polizeibekannten Tatverdächtigen – einen 15-jährigen Bochumer und einen 19-Jährigen aus Essen – noch in der Nähe des Bahnhofs vorläufig festnehmen. Während der Ältere zunächst auf freiem Fuß blieb, wurde der 15-Jährige auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt, der umgehend die Untersuchungshaft anordnete. Der verletzte Senior schleppte sich zunächst nach Hause und wurde in einem Düsseldorfer Krankenhaus stationär aufgenommen.

Zeugenaufruf: Das Kriminalkommissariat sucht dringend nach dem unbekannten Ersthelfer sowie weiteren Zeugen des Vorfalls. Hinweise werden unter den Rufnummern 0234 909-8405 oder 0234 909-4441 entgegengenommen.

Kollision mit Strommast: Zwei Verletzte bei schwerem Unfall in Grumme

Bereits am Mittwochnachmittag kam es in Bochum-Grumme zu einem schweren Verkehrsunfall, der einen Großeinsatz von Rettungsdienst und Polizei nach sich zog. Gegen 14:15 Uhr war ein 73-jähriger Autofahrer auf dem Castroper Hellweg unterwegs [cite: Bei einem Unfall am Mittwochnachmittag, 24. Juni, in Bochum-Grumme sind zwei Menschen verletzt worden., Nach aktueller Stand kam ein 73-jähriger Autofahrer gegen 14.15 Uhr in Höhe der Einmündung „Wasbaum“ vom Castroper Hellweg ab, stieß gegen einen Strommast und schließlich gegen den Wagen einer 42-Jährigen aus Mönchengladbach vor ihm.].

In Höhe der Einmündung „Wasbaum“ verlor der Senior aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug [cite: Nach aktueller Stand kam ein 73-jähriger Autofahrer gegen 14.15 Uhr in Höhe der Einmündung „Wasbaum“ vom Castroper Hellweg ab, stieß gegen einen Strommast und schließlich gegen den Wagen einer 42-Jährigen aus Mönchengladbach vor ihm., Die Unfallursache ist noch unklar.]. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab, krachte zunächst frontal gegen einen Strommast und schleuderte anschließend in das Heck des vor ihm fahrenden Autos einer 42-jährigen Frau aus Mönchengladbach [cite: Nach aktueller Stand kam ein 73-jähriger Autofahrer gegen 14.15 Uhr in Höhe der Einmündung „Wasbaum“ vom Castroper Hellweg ab, stieß gegen einen Strommast und schließlich gegen den Wagen einer 42-Jährigen aus Mönchengladbach vor ihm.].

Der 73-jährige Unfallverursacher erlitt bei dem Aufprall schwere Verletzungen, die Mönchegladbacherin kam mit leichten Verletzungen davon. Beide wurden vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert. Das Bochumer Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

…und dann war da noch: Rot-Sünder scheitert bei „Flucht“ an Streifenwagen

Für ein Schmunzeln auf der Wache sorgte dagegen ein Vorfall vom Dienstagvormittag, 23. Juni 2026. An der Kreuzung Oskar-Hoffmann-Straße / Universitätsstraße hielt es ein 20-jähriger Autofahrer nicht für nötig, bei Rot zu stoppen [cite: Am 23. Juni, gegen 10 Uhr, nahm an der Kreuzung Oskar-Hoffmann-Straße/Universitätsstraße das Schicksal seinen Lauf, als ein junger Autofahrer eine rote Ampel offenbar eher als unverbindliche Empfehlung denn als verbindliche Vorschrift interpretierte.]. Ein Motorradpolizist bemerkte das Manöver, holte den Wagen an der Alsenstraße ein und wies den Fahrer an, ihm zur Kontrolle in die Ferdinandstraße zu folgen [cite: Ein aufmerksamer Motorradpolizist wurde hierauf aufmerksam und hielt wenig später in Höhe der Alsenstraße neben dem Fahrer an. Nach einem kurzen Gespräch wurde der Fahrer gebeten, dem Dienstmotorrad zur Ferdinandstraße zu folgen.].

Der junge Mann entschied sich jedoch spontan für eine kreative Routenänderung und bog einfach in die Gegenrichtung ab, um sich klammheimlich aus dem Staub zu machen. Was er nicht ahnte: Direkt hinter ihm stand zufällig bereits eine Streifenwagenbesatzung, die das durchschaut hatte und sich schlicht an seine Fersen heftete [cite: Was der Fahrer jedoch nicht ahnte: Zufällig befand sich bereits eine Streifenwagenbesatzung in der Nähe und beobachtete das Manöver mit großem Interesse. Die Beamten fuhren dann auch direkt hinter dem „Flüchtenden“ her.].

Ganz ohne filmreife Action, quietschende Reifen oder Hollywood-Stunts endete die „Flucht“ bereits wenige Meter weiter auf der Düppelstraße. Bei der Überprüfung kam schnell ans Licht, warum der Bochumer solche Panik vor der Polizei hatte: Er besaß überhaupt keinen Führerschein. Das Auto wurde abgeschleppt, die Schlüssel einkassiert und der 20-Jährige durfte seinen Weg zu Fuß fortsetzen – garniert mit einer saftigen Strafanzeige [cite: Der Pkw wurde schließlich abgeschleppt und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt, um weitere Abenteuer im Straßenverkehr zu verhindern., Zum Abschluss erhielt der 20-jährige Bochumer eine klare Ansage: Das Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr sei ihm künftig untersagt, auch hätte er nie fahren dürfen., Und mit einer entsprechenden Strafanzeige endete ein Bochumer Sommeinsatz.].

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