Beitrag: Kioskeinbrecher und illegale Autofahrt gestoppt
Schwerpunkteinsatz

Schwerpunkteinsatz der Polizei

Die Bochumer Polizei meldet erfolgreiche Einsätze am Wochenende: Ein Einbrecher wird auf frischer Tat ertappt, und Zivilkräfte stoppen ein Auto voller Delikte.

Das vergangene Wochenende hielt die Beamtinnen und Beamten der Bochumer Polizei einmal mehr in Atem. Im Fokus des Geschehens standen dabei zwei erfolgreiche Einsätze im Stadtgebiet, bei denen aufmerksame Zeugen und die feine Spürnase von Zivilkräften eine entscheidende Rolle spielten. In Wattenscheid konnte ein nächtlicher Kioskeinbruch durch das schnelle Eingreifen der Polizei noch im Ansatz verhindert werden. Im Stadtteil Linden wiederum zog eine Streife ein Fahrzeug aus dem Verkehr, dessen Fahrer gleich eine ganze Reihe schwerwiegender Gesetzesverstöße auf dem Kerbholz hatte und den Ermittlern damit reichlich Arbeit bescherte.

Zeuge beobachtet nächtlichen Einbruchsversuch in Wattenscheid

Ein geplanter Einbruch in einen Kiosk an der Hagenstraße 1 im Stadtteil Wattenscheid endete in den frühen Morgenstunden des Samstags, dem 20. Juni, direkt auf der Polizeiwache. Gegen 1:20 Uhr machte sich ein 27-jähriger Bochumer an der Eingangstür des Geschäfts zu schaffen, um sich gewaltsam Zutritt zu den Verkaufsräumen zu verschaffen. Er hatte die Rechnung jedoch ohne einen aufmerksamen Zeugen gemacht, der das verdächtige Treiben genau beobachtete und folgerichtig den Polizeinotruf 110 wählte. Die kurz darauf eintreffenden Streifenwagenbesatzungen konnten den Tatverdächtigen noch vor Ort vorläufig festnehmen, woraufhin das zuständige Kriminalkommissariat die weiteren Ermittlungen übernahm.

Zivilstreife deckt in Linden ein ganzes Sündenregister auf

Bereits am Freitagnachmittag, dem 19. Juni, bewiesen Zivilkräfte der Polizei ein glückliches Händchen, als ihnen gegen 17:15 Uhr ein verdächtiges Fahrzeug auf der Kassenberger Straße in Linden auffiel. Aufgrund einer auffälligen Fahrweise entschlossen sich die Beamten zu einer gezielten Verkehrskontrolle auf dem Weg in Richtung Hasenwinkeler Straße. Bei der genaueren Überprüfung des 32-jährigen Fahrers aus Dortmund stießen die Polizisten auf ein regelrechtes Sündenregister: Die am Auto angebrachten Kennzeichen waren kurz zuvor in Recklinghausen als gestohlen gemeldet worden. Der Fahrer gab unumwunden zu, das Fahrzeug nach dem Kauf nicht angemeldet zu haben, um schlicht Geld zu sparen – eine gültige Fahrerlaubnis besaß er ebenfalls nicht.

Bei der anschließenden Suche nach den Ausweispapieren förderten die Beamten zudem eine fremde Brieftasche zutage, die offizielle Dokumente eines jungen Mannes enthielt, der kurz zuvor Opfer eines Diebstahls geworden war. Da der Dortmunder den Behörden bereits hinlänglich wegen Diebstählen aus Kraftfahrzeugen bekannt ist, verweigerte er zu diesem Fund jegliche Aussage. Ein zusätzlicher Drogentest verlief positiv auf Amphetamine und Cannabis, weshalb dem Mann auf der Wache eine Blutprobe entnommen wurde. Auch für seinen sichtlich nervösen 32-jährigen Beifahrer aus Gelsenkirchen hatte der Nachmittag rechtliche Konsequenzen, da die Beamten bei ihm eine geringe Menge illegaler Betäubungsmittel sicherstellten.

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