Beitrag: Bochum macht den Ferienpass im Sommer komplett digital
Ferienpass Bochum 2026 ist im JuSH vorgestellt worden

Foto: Sebastian Sendlak/Bochum Journal

Das Warten auf die Sommerferien hat für die Kinder und Jugendlichen in Bochum bald ein Ende. Der 48. Ferienpass der Stadt lockt in diesem Jahr wieder mit rund 150 abwechslungsreichen Angeboten, Aktionen und dicken Rabatten. Das komplette Programm wird ab Montag, den 22. Juni, digital auf der städtischen Webseite zur Verfügung gestellt.

Wenn die Temperaturen steigen, steigt im Bochumer Jugendamt traditionell auch die Vorfreude auf das absolute Sommer-Highlight. Ein riesiges Team aus Hauptamtlichen, Vereinen und freien Trägern hat monatelang an der Angebotspalette gefeilt. Berechtigt für den Pass sind alle Bochumer im Alter zwischen sechs und 20 Jahren. „Der Ferienpass ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Freizeitgestaltung und zur Stärkung der sozialen Integration“, erklärt Christian Papies, Leiter des Bochumer Jugendamts. Das Angebot soll vor allem denjenigen eine unvergessliche Zeit bescheren, die in den Wochen nicht verreisen können.

Spannendes Ferienprogramm und Freibadbesuche in Bochum

Neben Klassikern wie Ausflügen in das Phantasialand oder zum VfL Bochum steht das Thema Digitalisierung im Fokus. Der Ferienpass kommt in diesem Sommer nämlich wieder direkt auf das Smartphone. Wer die Voraussetzungen erfüllt, findet das Ticket nach einer kurzen Beantragung unkompliziert in der App.

„In der Bochum-App gibt es einen Bereich, das heißt Wallet, wo Pässe für Tickets gekauft werden können“, erklärt der Verantwortliche Veit Siever. Damit entfällt der lästige Papierkram für die Familien fast vollständig. Wer dennoch kein Smartphone besitzt oder den Pass den Kindern analog mitgeben möchte, muss aber nicht verzweifeln. „Und es gibt ja auch den klassischen Verkaufsshop auf der Webseite“, ergänzt Armin Bembennek von der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Kooperationspartner können die Dokumente für die Kids im Zweifel auch unkompliziert ausdrucken.

Demokratie spielerisch lernen in der Kinderstadt Gerthe

Ein ganz besonderes Highlight wartet am Ende der Sommerferien im Jugendfreizeithaus U27 in Gerthe. Dort öffnet die sechste Bochumer Kinderstadt ihre Tore für bis zu 170 Teilnehmende im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Hier lernen die Jüngsten spielerisch, wie das Leben in einer echten Stadtgesellschaft funktioniert. In der Kinderstadt können die Kids in über 20 Berufen arbeiten und ihr eigenes Geld, die „BoMark“, verdienen und ausgeben. Sogar ein eigener Kinderbürgermeister wird in dieser aufregenden Woche demokratisch gewählt.

Hinter den Kulissen laufen die letzten Vorbereitungen für das große digitale Ferienprogramm bereits auf Hochtouren. Die Vorfreude im Organisationsteam des Jugendamts ist spürbar riesig. „Wir beide organisieren, und koordinieren das Ganze dieses Jahr und freuen uns schon darauf, wenn das Ganze so weit geht, auf die Webseite geladen wird“, sagt Karthiga Rajarajeswaran, die Verantwortliche für die Ferienpassgestaltung beim Jugendamt Bochum. Der offizielle Startschuss für den gesamten Ferienspaß fällt übrigens bei der großen Eröffnungsfeier am 17. Juli am Freizeithaus Inpoint in Langendreer.

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