
Bochum Miners Ladies
(c) Sebastian Sendlak
Die Spielgemeinschaft aus Bochum, Coesfeld und Münster muss sich den Düsseldorf Panther Ladies bei extremer Sommerhitze mit 0:72 geschlagen geben.
In der Ladies GFL 2 West ist es am vergangenen Wochenende zum mit Spannung erwarteten Spitzenspiel zwischen der Spielgemeinschaft Bochum Miners / Coesfeld Bulls / Münster Phoenix und den Düsseldorf Panther Ladies gekommen. Die Gastgeberinnen aus Westfalen gingen vor der Partie als aktueller Tabellenführer ins Rennen, blickten jedoch nur auf einen hauchdünnen Punktevorsprung aus den ersten Begegnungen der Saison. Die Erwartungen an ein packendes Duell auf Augenhöhe wurden jedoch schnell gedämpft. Am Ende stand für die Spielgemeinschaft eine deutliche und schmerzhafte 0:72-Niederlage auf der Anzeigetafel, die die Kräfteverhältnisse in der Liga vorerst geraderückt.
Dominantes Laufspiel der Panther Ladies bei über 30 Grad
Die Rahmenbedingungen verlangen den Footballerinnen auf dem Rasen von Beginn an alles ab. Eine echte Hitzeschlacht bei Temperaturen von weit über 30 Grad sorgt auf beiden Seiten schnell für schwere Beine und führt im Spielverlauf zu zahlreichen Unkonzentriertheiten. Mit den extremen Bedingungen kommen die Gäste aus dem Rheinland allerdings deutlich besser zurecht. Düsseldorf agiert von den ersten Spielzügen an überaus dominant und stellt die gegnerische Defensive vor unlösbare Aufgaben. Besonders eine Düsseldorfer Runningback-Spielerin, die ursprünglich aus dem Fußball kommt und von einer fundierten athletischen Ausbildung profitiert, nutzt ihre läuferische Überlegenheit bei diesem Wetter konsequent aus.
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Kompletter Einbruch der Spielgemeinschaft im zweiten Durchgang
In der Offensive findet die Spielgemeinschaft der Miners überhaupt nicht in ihren Rhythmus. In der gesamten ersten Halbzeit gelingt den Gastgeberinnen keine Handvoll First Downs, wodurch die eigene Verteidigung kaum Pausen erhält, um zu verschnaufen. Die Bochumer Defense agiert in den entscheidenden Situationen schlichtweg zu langsam. Durch den Verzicht auf einen zweiten Safety fehlt im System der nötige Zugriff, um das starke Laufspiel der Panther Ladies effektiv zu stoppen. Da der Düsseldorfer Verteidigungskomplex zeitgleich kaum Räume zulässt, geht den Gastgeberinnen im Laufe der Hitzeschlacht zusehends die Puste aus, bis das Spiel der Miners im zweiten Durchgang endgültig einbricht.
