Beitrag: Rösler: „Wir werden eine richtig gute Truppe haben“
Uwe Rösler – Cheftrainer des VfL Bochum 1848

(c) Sebastian Sendlak

Bochums Chefcoach erwartet beim Saisonauftakt im Ruhrstadion, „dass die Hütte brennen wird“ – Torhüter Timo Horn neuer Kapitän – neue Kooperationspartner an Bord

Mit einem Flutlichtspiel eröffnet der VfL Bochum am Freitag, 07. August um 20:30 Uhr im Ruhrstadion die neue 2. Bundesliga-Saison 2026 / 2027. Der Auftaktgegner heißt Hertha BSC. Der Hauptstadtclub ist laut VfL – Cheftrainer Uwe Rösler „auf Augenhöhe mit uns (…) und wir sind auf Augenhöhe mit Hertha“. Das neue VfL – Spielmotto „hard to beat“ (schwer zu schlagen) soll auch dazu führen, „dass die Hütte brennt“. Denn das Stadion an der Castroper Straße wird morgen Abend mit 26.000 Zuschauern ausverkauft sein.

Im Hinblick auf den Gegner des Auftaktspiels – Hertha BSC  – betonte Uwe Rösler: Das ist eine TOP-Mannschaft mit Bundesliga-Erfahrung, Sie sind auf Augenhöhe mit uns und wir sind auf Augenhöhe mit Hertha. Daher erwartet den VfL ein intensives Flutlichtspiel mit vielen Zweikämpfen. Doch Bochum ist gerüstet, sagte ein gut gelaunter Coach Uwe Rösler bei der „Prematch“-Pressekonferenz. „Wir wollen gut in die Saison starten und haben in der Vorbereitung intensiv daran gearbeitet, an der Defensive und an den Abläufen in der Mannschaft gearbeitet. (…,) Wenn alle Spieler zusammen und gesund sind, werden wir eine richtig gute Truppe haben“.  Diese werde „einige Zeit brauchen“, aber Cheftrainer Uwe Rösler will vor allem die „Gewinnermentalität“ seiner Spieler fördern.

Rösler: „anspruchsvolle, aber realistische, Ziele“

Da passt auch zu den von Headcoach Uwe Rösler heute bekannt gegebenen Zielen für die erste Hälfte der Saison 2026 / 2027: Erstes Etappenziel bis zur Länderspielpause sind: mindestens 10 Punkte und im DFB – Pokal weiterkommen. Und bis zur Winterpause lautet das Ziel: „einstelliger Tabellenplatz mit Option, oben anzugreifen.“ Diese Ziele seien „anspruchsvoll, aber realistisch“, sagte Uwe Rösler und ergänzte: „Wir müssen uns da hineinkämpfen und wollen „hard to beat“ (schwer zu schlagen) sein.“

Auf Bochum-Journal Anfrage betonte VfL – Headcoach Uwe Rösler wie wichtig ihm und den Spielern der Support durch die Fans sind. Insbesondere bei Heimspielen im Ruhrstadion. „Dafür geben wir Vollgas, damit wir – zusammen mit den Fans – etwas erreichen können. Wir brauchen das Adrenalin und die Leidenschaft von den Rängen. Wir möchten dazu beitragen, dass die Hütte brennen wird“, so Uwe Rösler wörtlich. Die blau – weißen Fans sind auf jeden Fall heiß auf den Saisonstart, wie das letzte Testspiel gegen Sheffield United und das Saisoneröffnungsfest rund um das Ruhrstadion gezeigt hat.

Das Bochum-Journal wird morgen Abend live aus dem Ruhrstadion vom Spiel berichten.

Torhüter Timo Horn neuer Kapitän

Bei der ersten „Prematch“-Pressekonferenz der Saison 2026/2027 gab es zudem wichtige personelle Bekanntmachungen: Torhüter Timo Horn ist neuer Kapitän des VfL. „Timo Horn bleibt unser Kapitän. Entscheidend ist, welche Leistung ein Spieler bringt, welche Ausstrahlung er auf dem Platz hat, dass er eine Vorbildfunktion verkörpert und wie sein Verhältnis zum Trainer aussieht“, so Uwe Rösler. Stürmer Timo Hofmann wird Vize-Kapitän. Auch die weiteren Mitglieder des Mannschaftsrates wurden bekannt gegeben: „Maximilian Wittek, Mats Pannewig sowie die beiden Sommer-Neuzugänge Enis Cokaj und Karol Mets“, heißt es dazu auf der VfL – Homepage.

Neue Kooperationspartner an Bord

Wie der VfL Bochum rund um den morgigen Saisonauftakt bekannt gibt, bekommt das „Team hinter dem Team“ weitere Unterstützung:

„Der VfL Bochum 1848 startet ab sofort eine Kooperation mit Donkey Republic und ermöglicht seinen Fans damit eine unkomplizierte Anreise mit dem Leihfahrrad an Heimspieltagen“, gab der Verein am 05. August bekannt.

Neben dem erweiterten Anreise-Angebot, wird auch das „kulinarische Angebot“ im Ruhrstadion ausgeweitet werden: Gemeinsam mit dem Caterer „Aramark“ und dem Hersteller „endori“ vegane Bratwurst im Stadion und in der Stadtwerke Lounge angeboten. Vegane Speisen gibt es „bereits seit mehreren Jahren“, wie der VfL gestern mitteilte.

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