
Ulrich Liebert (stellvertretender Vorsitzender Stadtsportbund), Jolina Ernst (Leichtathletin TV Wattenscheid), Amélie Blumenthal Haz (Synchrinschwimmerin), Viktoria Witzorek (TV Wattenscheid), Jörg Lukat (Oberbürgermeister Stadt Bochum), Annike Krahn (ehemalige Olympionikin)
Foto: Sebastian Sendlak
Wer am Bürgerentscheid zur Olympiabewerbung teilnehmen will, muss seine Unterlagen rechtzeitig absenden. Die Frist für den Postversand ist erreicht.
Im Ruhrgebiet und in Nordrhein-Westfalen läuft aktuell die Abstimmung über eine mögliche Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele. Stimmberechtigte, die per Briefwahl teilnehmen, müssen ihre Unterlagen spätestens jetzt auf den Weg bringen. Nur so ist gewährleistet, dass die Stimmen fristgerecht beim Wahlleiter eingehen.
Postversand entscheidet über Gültigkeit
Die ausgefüllten Unterlagen müssen rechtzeitig im Büro des Wahlleiters eintreffen. Aufgrund der Postlaufzeiten gilt der aktuelle Zeitpunkt als entscheidend für eine gültige Teilnahme per Briefwahl. Der Bürgerentscheid endet am Sonntag, 19. April 2026.
Unterstützung aus der Politik
Unterstützung für die Bewerbung kommt unter anderem von Dennis Radtke. Der Europaabgeordnete sieht in den Spielen eine Chance für die Region.
„Olympische und Paralympische Spiele sind weit mehr als Sport – sie sind ein Symbol für Zusammenhalt, Leistungsbereitschaft und internationale Verständigung“, erklärte Radtke. Nordrhein-Westfalen könne dafür eine geeignete Bühne bieten.
Gemeinschaftsprojekt mehrerer Städte
Die Bewerbung der Region KölnRheinRuhr steht unter dem Leitmotiv „Unsere Städte. Unsere Spiele.“. Insgesamt 17 Städte sind beteiligt. Auch mehrere Ruhrgebietsstädte gehören zu den möglichen Austragungsorten.
Radtke betont den regionalen Ansatz: „Diese Bewerbung ist kein Prestigeprojekt einer einzelnen Metropole, sondern ein echtes Gemeinschaftsprojekt einer ganzen Region.“
Fokus auf Nachhaltigkeit und Infrastruktur
Nach Angaben der Befürworter setzt die Bewerbung auf bestehende Sportstätten und kurze Wege. Neue Großbauten sollen weitgehend vermieden werden. Ziel ist ein kompaktes und nachhaltiges Veranstaltungskonzept.
Aufruf zur Teilnahme
Mit Blick auf die laufende Abstimmung ruft Radtke zur Beteiligung auf: „Jetzt ist der Moment, ein starkes Signal zu senden.“ Wer sich für die Spiele in der Region aussprechen wolle, solle seine Stimme abgeben.
Die Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger gilt als wichtiger Schritt für den weiteren Verlauf der Bewerbung.
