Beitrag: CDU-Politik auf Sommertour im Katholischen Klinikum
Felicitas Arndt (stellv. Kreisvorsitzende der CDU Bochum), Christian Herker (Kreisvorsitzender der CDA Bochum), Tijen Ataoglu MdB (CDU-Bundestagsabgeordnete), Dennis Radtke MdEP (CDU-Europaabgeordneter), Karin Reitemeyer (CDA-Kreisvorstand)

(c) CDU Bochum)

Dennis Radtke und Tijen Ataoglu diskutierten im KKB über die Zukunft der Gesundheitsversorgung, Medizintechnik und bessere Arbeitsbedingungen.

Im Rahmen seiner Sommertour durch die Metropole Ruhr hat der CDU-Europaabgeordnete Dennis Radtke gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Tijen Ataoglu das Katholische Klinikum Bochum (KKB) besucht. Das Treffen widmete sich zentralen Fragen der modernen Medizin, den wirtschaftlichen Herausforderungen von Krankenhäusern sowie den Belastungen des Personals. Begleitet wurden die Mandatsträger von lokalen Parteivertretern wie dem Bochumer CDU-Kreisvorsitzenden Dr. Andreas Bracke. Den Empfang gestalteten der Medizinische Geschäftsführer Prof. Dr. Christoph Hanefeld sowie Vertretungen der Pflegedirektion und der Mitarbeitervertretung. Der Austausch verdeutlichte, wie eng technologischer Fortschritt und die Zufriedenheit der Beschäftigten miteinander verwoben sind.

Digitaler Zentral-OP zeigt Potenzial moderner Medizintechnik

Ein zentraler Programmpunkt war die Besichtigung des hochmodernen digitalen Zentral-OPs des Klinikums. Die dort installierte Infrastruktur vernetzt medizinische Systeme, unterstützt hochpräzise Eingriffe und optimiert die Abläufe im Sinne der Patientensicherheit. Allerdings betonten die Anwesenden, dass moderne Technik ihren Zweck nur mit ausreichend qualifiziertem Fachpersonal erfüllen kann.

„Der digitale Zentral-OP zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial moderne Medizintechnik für die Patientenversorgung bietet. Innovation ist aber kein Selbstzweck. Entscheidend sind die Ärztinnen und Ärzte, die Pflegekräfte und alle Beschäftigten, die diese Technik täglich zum Wohl der Menschen einsetzen“, betonte Dennis Radtke während des Rundgangs.

Fachkräftemangel und Bürokratie belasten den Klinikalltag

Im anschließenden Gespräch standen der steigende Fachkräftemangel, finanzielle Engpässe und die Belastungen durch ausufernde Bürokratie im Mittelpunkt. Radtke, der auch sozialpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament ist, forderte faires Handeln der Politik. Wer über die Zukunft der Krankenhäuser spreche, müsse zuerst über die Menschen sprechen, die dort Verantwortung übernehmen, so der Politiker. Er führte weiter aus, dass Pflegekräfte sowie Ärztinnen und Ärzte weniger Bürokratie und mehr echte Anerkennung benötigten.

Abschließend unterstrich der Europaabgeordnete den Wert des direkten Austauschs vor Ort für die parlamentarische Arbeit. „Was wir heute gesehen haben, ist medizinische Spitzenleistung – getragen von Menschen, die jeden Tag Verantwortung übernehmen“, lobte Radtke das Engagement im Katholischen Klinikum. Der Besuch in Bochum bildet einen Baustein seiner Sommertour, in deren Rahmen er gezielt den Dialog mit Einrichtungen in der Region sucht.

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