Beitrag: Wattenscheider Autor Thomas Grieser verfasst Heimatgedicht in sechs Sprachen
Thomas Grieser und Holger Duennebacke

(c) Th. Grieser

Rechtzeitig zur Wattenscheider Kulturnacht hat der Wattenscheider Autor und Lehrer Thomas Grieser ein besonderes Projekt verwirklicht.

Er verfasste ein eigenes Gedicht für alle Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils. Die Grundidee dazu trug der Autor bereits längere Zeit mit sich herum. Sein Ziel war es, mit einfachen und klaren Worten auf den Punkt zu bringen, was Heimat bedeutet und welche liebenswerten Seiten Wattenscheid ausmachen.

Gerade in herausfordernden Zeiten sei es ein wichtiges Anliegen, positive Zeichen zu setzen und das gesellschaftliche Miteinander zu stärken. Aus diesem Grund wählte Grieser einen integrativen Ansatz. Der Text des Gedichts wurde neben der deutschen Fassung in fünf weitere Sprachen übersetzt: Englisch, Französisch, Türkisch, Arabisch und Ukrainisch. Damit möchte der Autor sicherstellen, dass die Botschaft möglichst viele Menschen im Stadtteil erreicht und verbindet.

Verteilung im Stadtteil und Symbolik

Optisch wird das Gedicht von einem prägnanten Bild umrahmt, das das Fördergerüst der ehemaligen Zeche Holland im Abendrot zeigt – ein zentrales Wahrzeichen des Stadtteils. Im Rahmen der Veröffentlichungsaktion überreichte Thomas Grieser das Werk offiziell an Bürgermeister Holger Dünnebacke als Vertreter der Stadt Bochum-Wattenscheid. Beide betonten dabei die Bedeutung solch verbindender Initiativen.

Die gedruckten Exemplare stehen in Form von Postkarten und Flyern im gesamten Stadtgebiet zur Mitnahme bereit. Zudem präsentiert der Autor sein Werk im Rahmen der Wattenscheider Kulturnacht am 10. Juli. Interessierte können sich das Gedicht und die Übersetzungen darüber hinaus digital auf der Website des Autors unter thomasgrieser.de herunterladen.

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