Beitrag: Dick Brave rockt das Zeltfestival Ruhr
Dick Brave beim ersten von drei Auftritten beim Zeltfestival Ruhr

Foto: Jenny Musall

Dick Brave ist nach zwölf Jahren zurück auf den Brettern. Entsprechend macht der Altergo von Sascha Halt beim Zeltfestival Ruhr am Kemnader See. Mit dabei sind nicht nur aktuelle Hits im  Rockabilly-Style, sondern auch Songs aus den 50er-Jahren.

Nach Jahren der Abwesenheit steht die Kult-Rockabilly-Legende endlich wieder auf der Bühne und feiert eine umjubelte Rückkehr im Stadtwerke-Zelt am Kemnader See. Mit Pomade im Haar und unnachahmlichem Charme bringt das Alter Ego von Sascha das Publikum vom ersten Akkord an zum Toben. Die Fans lassen sich sofort von der Energie anstecken und feiern die einzigartigen Coverversionen im unverwechselbaren Stil.

Rockabilly Party am Kemnader See mit Dick Brave

Das Konzert startet direkt mit Vollgas und bekannten Hits wie „Take on Me“, während Dick Brave gekonnt den Takt für die mitfeiernden Zuschauer vorgibt. Bei Dua Lipas „Be the One“ teilt der Sänger die Menge in drei Gruppen auf, um den Refrain stimmlich im Kanon anzustimmen. Kurz darauf bringt Taylor Swifts „Shake it off“ den gesamten Saal zum Tanzen, als wäre der Rockabilly-Sound nie weggewesen. Bei ruhigeren Stücken wie dem emotionalen Elvis-Klassiker „All Shook Up“ zeigt sich die enorme Bandbreite seiner stimmlichen Fähigkeiten.

Mit dem ABBA-Welthit „The Winner Takes It All“ schlägt der Entertainer ruhigere Töne an, bei denen die Menge im Takt mitwinkt und Textsicherheit beweist. Die Begeisterung im gut gefüllten Zelt ist greifbar und überträgt sich spürbar direkt auf die Band auf der Bühne. Ihr seid die besten Zuschauer auf dem gesamten ZFR, ruft der Frontmann sichtlich ergriffen ins Publikum. Längst ist der Abend zu einer großen Party geworden, bei der Generationen gemeinsam feiern und jede Sekunde genießen.

Musikalische Zeitreise im Ruhrgebiet

Nach einer lautstark geforderten Zugabe überrascht der Sänger mit einer gefühlvollen Akustikversion von Depeche Mode, ehe der Abend langsam ausklingt. Als Rausschmeißer genügt ein einziger Akkord von Gitarrist Tony, um zu „Walk this Way“ noch einmal alle Reserven zu mobilisieren. Das Publikum verabschiedet den Ausnahmekünstler mit minutenlangem Applaus und dem sicheren Gefühl, einen echten Meilenstein des Festivals erlebt zu haben. Dick Brave hat eindrucksvoll bewiesen, dass er nach all der Zeit nichts von seiner magischen Live-Präsenz verloren hat.

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