
Verkehrsunfall auf der A43
(c) Feuerwehr Bochum
Das Wochenende und die vergangenen Tage hielten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei in Bochum in Atem. Neben einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos auf der Autobahn 43 kam es im Stadtgebiet zu einem folgenschweren Sturz eines Seniors sowie zu zwei dreisten Einbruchsversuchen in Hamme und Wattenscheid, bei denen die Ermittler nun dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen sind.
Schwerer Unfall auf der A43: Sieben Betroffene, darunter zwei Kinder
Ein Großaufgebot der Rettungskräfte musste am Samstagmittag, den 18. Juli 2026, auf die Autobahn 43 ausrücken. Um 13:15 Uhr ging bei der Feuerwehr Bochum der Alarm zu einem schweren Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Münster, kurz vor dem Autobahnkreuz A40, ein. Vor Ort bot sich den 35 Einsatzkräften der Feuerwachen Innenstadt und Werne sowie der Freiwilligen Feuerwehr Altenbochum ein Bild der Verwüstung: Drei Pkw waren kollidiert, und mehrere Verletzte lagen teils auf der Fahrbahn.
Insgesamt waren sieben Personen von dem Crash betroffen, darunter zwei Kinder. Zwei Erwachsene zogen sich schwere Verletzungen zu, während die beiden Kinder glücklicherweise mit leichten Verletzungen davonkamen. Die übrigen drei Beteiligten blieben unverletzt, mussten jedoch vor Ort psychologisch betreut werden. Neben der medizinischen Erstversorgung sicherte die Feuerwehr die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr ab, stellte den Brandschutz sicher und deaktivierte ein beteiligtes Elektrofahrzeug, aus dem wie bei den anderen Wagen Betriebsstoffe ausliefen. Alle Verletzten wurden in Bochumer Krankenhäuser transportiert. Nach rund eineinhalb Stunden konnte die Einsatzstelle um 14:45 Uhr an die Polizei übergeben werden.
Notbremsung auf dem Gehweg: 67-jähriger Tretrollerfahrer im Krankenhaus
Bereits am Donnerstagnachmittag, den 16. Juli, kam es in Bochum-Grumme zu einem tragischen Alleinunfall. Ein 67-jähriger Bochumer war gegen 13:45 Uhr mit seinem Tretroller auf dem Gehweg der Freiligrathstraße unterwegs. Als er den Kreuzungsbereich zur Lessingstraße passierte, fuhr dort zeitgleich ein 23-jähriger Düsseldorfer mit seinem Auto vom Fahrbahnrand an.
Um einen drohenden Zusammenstoß zu verhindern, leitete der Senior eine extreme Vollbremsung ein. Zwar kam es zu keiner Berührung zwischen dem Pkw und dem Roller, doch der 67-Jährige verlor das Gleichgewicht und stürzte so unglücklich, dass er sich schwere Verletzungen zuzog. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen werden musste. Das Verkehrskommissariat ermittelt nun den genauen Hergang.
Kriminalpolizei sucht Zeugen: Einbruchsversuche in Hamme und Wattenscheid
Gleich zwei Fälle von versuchtem Wohnungseinbruch beschäftigen derzeit die Ermittler der Kriminalpolizei, die in beiden Fällen um Zeugenhinweise bitten.
Vorfall in Bochum-Hamme (15. Juli)
Am Mittwochmorgen gegen 7:30 Uhr bemerkten aufmerksame Anwohner eines Mehrfamilienhauses an der Wattenscheider Straße einen verdächtigen Mann im Hausflur. Kurz darauf entdeckten sie frische Hebelspuren und Beschädigungen an einer Wohnungstür. Der Täter flüchtete unerkannt.
-
Täterbeschreibung: Männlich, ca. 1,70 Meter groß, schlank, dunkle Haut, kurze dunkelblonde Haare. Bekleidet war er mit einem weißen T-Shirt und einer schwarzen kurzen Hose.
Vorfall in Wattenscheid (17. Juli)
Am Freitagabend überraschte ein Mieter an der Baumgartenstraße die Täter auf frischer Tat. Als der Mann gegen 19:30 Uhr zu seiner Wohnung zurückkehrte, sah er zwei Männer, die sich gerade gewaltsam an seiner Haustür zu schaffen machten. Nachdem der Bewohner das Duo lautstark ansprach, brachen die Unbekannten ihr Vorhaben ab und flüchteten in einem blauen Fluchtwagen. Ins Innere des Hauses gelangten sie nicht.
-
Beschreibung Täter 1: 1,65 bis 1,70 Meter groß, schwarze Haare, Bart.
-
Beschreibung Täter 2: 1,65 bis 1,80 Meter groß, glatte, blond-braune Haare, bekleidet mit einem grünen Shirt.
Hinweisrufnummer der Polizei: Das zuständige Kriminalkommissariat 13 nimmt sachdienliche Hinweise zu den Tätern oder den Fluchtfahrzeugen unter den Rufnummern 0234 909-4135 oder außerhalb der Dienstzeiten über die Kriminalwache unter 0234 909-4441 entgegen.
