
BoSy am KAP
(c) Sebastian Sendlak
Am Freitagabend haben die Bochumer Symphoniker am Kap ein Open-Air-Konzert gespielt. Dabei ist das Bermuda3Eck fast aus allen Nähten geplatzt.
Im Bermuda3Eck hat es am Freitagabend kein Durchkommen mehr gegeben, als die Bochumer Symphoniker unter der Leitung von Mateo Peñaloza Cecconi zum Open-Air-Konzert eingeladen haben. Musikbegeisterte Besucher, haben bereits vor Konzertbeginn den Platz vor dem Kap am Mandragora besetzt, um das Konzert genießen zu können. Wo am Anfang noch ein Stimmenwirrwarr gewesen ist, ist mit Beginn des gut 90-minütigen Konzertes schnell Stille eingekehrt. Zwischendurch hat es für die Bochumer Symphoniker (BoSys) unter der Leitung von Mateo Peñaloza Cecconi Szenenapplaus gegeben.
Klassische Musik trifft auf das pulsierende Bermuda3Eck
Das Programm hat eine abwechslungsreiche Reise durch die Musikgeschichte, die von Franz von Suppé bis zu Johannes Brahms reicht, geboten. Dirigent Mateo Peñaloza Cecconi führt das Orchester mit Leichtigkeit durch die Stücke, die das Publikum sofort in ihren Bann gezogen hat. Zwischen den Ouvertüren von Verdi und Rossini setzte das Stück „Glück auf“ am Ende des Programms einen lokalpatriotischen Höhepunkt, der bei den Zuhörern besonders gut ankam. Mit einer Mischung aus großer Opern-Tradition und dem speziellen Bochumer Flair ist für einen Abend gesorgt worden, der vielen Anwesenden Lust auf die nächste Spielzeit machen wird.
Dass dieses Konzert im Bermuda3Eck ein solcher Erfolg war, unterstreicht die tiefe Verbundenheit der Musiker mit Bochum. Trotz der räumlichen Begrenztheit auf dem Gelände hat das Ensemble es geschafft, eine beeindruckende Intimität zu schaffen, die man sonst nur innerhalb der Philharmonie erlebt. So kann die neue Spielzeit 2026/27, die am 5. September beginnt, starten.
