Beitrag: 150 Jahre Konrad Adenauer: Hochkarätige Diskussionsrunde in Bochum-Weitmar
CDU-Europaabgeordneter Dennis Radtke (EVP-Fraktion) und Moderatorin Fee Roth (CDU) beim Europafest unterm Förderturm 2025.

(c) Julian Kendziora

Anlässlich des runden Geburtstages des ersten Bundeskanzlers lädt die Konrad-Adenauer-Stiftung zu einer Debatte über die Wertefundamente der Sozialen Marktwirtschaft in die geschichtsträchtige Heimkehrer-Dankeskirche ein.

Der Bochumer CDU-Europaabgeordnete und Bundesvorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels (CDA), Dennis Radtke, macht auf eine besondere Veranstaltung im Herzen des Ruhrgebiets aufmerksam. Am Freitag, den 18. September 2026, findet um 19:00 Uhr in der Heimkehrer-Dankeskirche „Heilige Familie“ in Bochum-Weitmar eine prominent besetzte Diskussionsrunde statt. Unter dem Leitmotiv „Freiheit, Verantwortung und Solidarität – Werte mit bleibender Aktualität“ widmet sich der Abend dem 150. Geburtstag von Konrad Adenauer und der Frage, welche Orientierung seine Prinzipien der Politik und Wirtschaft in der heutigen Zeit voller geopolitischer und gesellschaftlicher Umbrüche noch bieten können.

Hochkarätiges Podium diskutiert über die Soziale Marktwirtschaft

Eröffnet wird der Abend mit einem einleitenden Impuls von Dennis Radtke selbst. Im Anschluss erwartet die Besucher eine vielseitige Podiumsdiskussion über die historische Entstehung und die zukünftige Ausrichtung unserer Wirtschaftsordnung. Unter der Moderation der Journalistin und Politikwissenschaftlerin Stephanie von Schwanenflügel diskutieren:

  • Alexandra Zins (Unternehmerin, Start-up-Gründerin des Vereins Empathy e. V. sowie Director Global Business Development and Government Affairs bei SAP SE)

  • Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke (Hauptgeschäftsführer von HANDWERK.NRW und außerplanmäßiger Professor an der Universität Rostock)

  • Prof. Dr. Nils Goldschmidt (Direktor des Weltethos-Instituts der Universität Tübingen, Professor an der Universität Siegen, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft e. V. und Mitglied des Deutschen Ethikrates)

Ein Veranstaltungsort mit tiefgehender historischer Symbolkraft

Dass die Wahl auf die Heimkehrer-Dankeskirche in der Karl-Friedrich-Straße gefallen ist, birgt eine ganz besondere historische Tiefe. Christian Herker, Vorsitzender des Vereins Kriegsheimkehrer mahnen! e. V., verweist auf die unmittelbare Verknüpfung der Kirche mit dem politischen Wirken des ersten Bundeskanzlers.

Im Jahr 1955 erwirkte Konrad Adenauer bei zähen Verhandlungen in Moskau die Freilassung und Heimkehr der letzten deutschen Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion. Die Kirche steht als einzigartiges Mahnmal für dieses Schicksal, für den Frieden und die Hoffnung auf einen demokratischen Neuanfang. Es gibt somit kaum einen würdigeren Ort, um über Adenauers Erbe sowie das Zusammenspiel aus wirtschaftlicher Freiheit, staatlicher Verantwortung und gesellschaftlicher Solidarität zu sprechen.

Anmeldung und Vorprogramm

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist komplett kostenfrei. Aus organisatorischen Gründen bittet die Konrad-Adenauer-Stiftung jedoch um eine vorherige Anmeldung per E-Mail an kas-westfalen@kas.de.

Für geschichtlich Interessierte bietet sich zudem ein frühzeitiges Erscheinen an: Bereits vor dem offiziellen Beginn der Diskussionsrunde, um 17:30 Uhr, wird eine exklusive Führung durch die architektonisch und historisch bemerkenswerte Heimkehrer-Dankeskirche sowie deren Krypta angeboten.

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