Beitrag: NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann besucht Caritas-Notunterkunft Barbarahaus
(v.l.n.r.): Aleyna Wiengarn (Caritas Ruhr-Mitte), Daria Sengüner (Caritas Ruhr-Mitte), Sebastian Matissik (CDA Herne), Ingrid Borchert (stellvertretende Vorsitzende Bochumer Ehrenamtsagentur), Yannik Theis (CDU-Landtagskandidat und Vorsitzender CDU-Stadtbezirksverband Bochum-Ost), Dr. Inka Krude (Alte Apotheke 1691 Bochum), Minister Karl-Josef Laumann MdL, Irina Becker (Ratsmitglied, Mitglied CDU-/CDA-Kreisvorstand), Birgit Beier (stellv. CDA-Kreisvorsitzende), Stephan Warszewski (Caritas Ruhr-Mitte), Karin Reitemeyer (CDA-Kreisvorstand), Alexander Korte (Arzt), Bastian Renner (Caritas Ruhr-Mitte), Christian Herker (CDA-Kreisvorsitzender)

(c) Caritas Ruhr-Mitte / Claudia Kook

Die Bekämpfung von Wohnungslosigkeit und die gezielte Unterstützung hilfebedürftiger Menschen im Alter standen im Fokus eines Vor-Ort-Termins im Bochumer Barbarahaus:

Im Rahmen der NRW-weiten Sommertour der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) besuchte NRW-Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann, die spezialisierte Facheinrichtung der Caritas Ruhr-Mitte an der Wasserstraße. Begleitet wurde der Minister unter anderem vom Bochumer CDA-Kreisvorsitzenden Christian Herker und dem CDU-Landtagskandidaten Yannik Theis.

Das Barbarahaus bietet zwölf pflegebedürftigen, wohnungslosen Männern ab 65 Jahren eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung an sieben Tagen in der Woche. Vorrangiges Ziel der Einrichtung ist es, die Bewohner zu stabilisieren und zügig in dauerhafte Pflegeplätze oder eigene Wohnungen mit ambulanter Unterstützung zu vermitteln. Ein Konzept mit nachweisbarem Erfolg: Wie Bastian Renner, Caritas-Bereichsleiter für das Barbarahaus und das Christophorushaus an der Lohbergstraße, im Gespräch erläuterte, gelingt die nachhaltige Weitervermittlung bei 80 bis 90 Prozent der Bewohner. Dadurch wechselt die komplette Belegung der Notunterkunft rechnerisch etwa zweimal pro Jahr.

Minister Laumann und CDA-Kreischef Herker unterstrichen im Dialog mit den Fachkräften die Bedeutung des direkten Einblicks in die soziale Arbeit. Laumann betonte, dass sich soziale Sicherheit genau dort beweisen müsse, wo Bürgerinnen und Bürger in existenzielle Notlagen geraten. Herker hob hervor, dass hinter jeder Statistik individuelle Schicksale stünden und praxisnahe Sozialpolitik den unmittelbaren Kontakt zu den Trägern und Betroffenen vor Ort voraussetze, um gesetzliche Rahmenbedingungen gezielt zu verbessern.

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