
Für die Hochschule Bochum am Start bei der Betonboot-Regatta
(c) Sebastian Sendlak
Bei der 20. Deutschen Betonkanu-Regatta in Brandenburg an der Havel beweisen die Teams der Hochschule und der Ruhr-Universität ihr handwerkliches und sportliches Geschick.
Die Regattastrecke am Beetzsee in Brandenburg an der Havel wurde am vergangenen Wochenende zum Schauplatz eines außergewöhnlichen Spektakels. Bei der Jubiläumsausgabe der 20. Deutschen Betonkanu-Regatta bewiesen rund 1.000 Studierende aus dem In- und europäischen Ausland eindrucksvoll, dass der eigentlich schwere Baustoff Beton unter den richtigen Bedingungen hervorragend schwimmen kann. Insgesamt 52 Hochschulen, Universitäten und berufsbildende Einrichtungen schickten ihre selbst entworfenen und gebauten Boote ins Rennen. Aus dem Ruhrgebiet reisten die TU Dortmund sowie zwei hochmotivierte Teams aus Bochum an, um sich mit der internationalen Konkurrenz in Sachen Schnelligkeit, Konstruktion und Kreativität zu messen.
Silberner Erfolg für das Damenteam der Hochschule Bochum
Für den sportlichen Höhepunkt aus Bochumer Sicht sorgte das Team der Hochschule Bochum, das unter dem Namen „BOhana“ an den Start ging. In einem hochklassig besetzten und packenden Finallauf der Damen sicherten sich die beiden Studentinnen Charlotte Brinker und Nicole Heming den hervorragenden zweiten Platz. Das Duo durfte sich neben der Silbermedaille auch über ein wohlverdientes Preisgeld in Höhe von 350 Euro freuen. Die Ruhr-Universität Bochum war ebenfalls erfolgreich vertreten und schickte mit dem „Krusten Kutter“ und dem „Dinkel Dampfer“ gleich zwei spektakuläre Konstruktionen ins Rennen auf dem Beetzsee, während sich die Boote der TU Dortmund diesmal nicht für die Finalläufe qualifizieren konnten.
Transformationsprozess und Nachhaltigkeit im Fokus der Jury
Insgesamt gingen bei den Wettkämpfen 64 Damen-, 73 Herren- sowie 43 Mixed-Teams an den Start, um die optimalen Strömungseigenschaften ihrer massiven Wasserfahrzeuge zu testen. Neben der reinen Schnelligkeit stand bei der Traditionsveranstaltung jedoch auch der Innovationsgeist im Fokus. In der sogenannten „Offenen Klasse“ präsentierten die Teilnehmenden 20 außergewöhnliche Konstruktionen, die mit kreativen Themenwelten und neuartigen Formen überraschten. Über die sportlichen Platzierungen hinaus vergab die Fachjury Sonderpreise in den Kategorien Konstruktion, Nachhaltigkeit und Gestaltung. Diese Auszeichnungen sollen verdeutlichen, dass sich die moderne Betonindustrie in einem tiefgreifenden Transformationsprozess hin zu zukunftssicheren und ökologischen Baumaterialien befindet.





