Beitrag: 16-jähriger Mofafahrer flüchtet vor Polizei
Polizei

Ein Jugendlicher rast auf der Lothringer Straße in den Gegenverkehr, um sich einer Kontrolle zu entziehen. Die Beamten stoppen den Bochumer schließlich am Kornweg.

Nachdem eine Person auf einem Kleinkraftrad am Dienstag, 19. Mai, vor einer Verkehrskontrolle geflüchtet ist, muss sich ein 16-jähriger Bochumer nun unter anderem wegen Kennzeichenmissbrauchs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Der Vorfall rief am Abend ein größeres Aufsehen im betroffenen Stadtteil hervor, da der flüchtende Teenager durch seine riskante Fahrweise nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer massiv gefährdete.

Riskante Flucht über die Lothringer Straße in den Gegenverkehr

Gegen 19 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung auf den jungen Mofafahrer aufmerksam, der deutlich zu schnell auf der Lothringer Straße in Richtung Josef-Baumann-Straße unterwegs war. Um das Fahrzeug einer genaueren Überprüfung zu unterziehen, gaben die Beamten klare Anhaltesignale – doch der Fahrer reagierte nicht darauf. Stattdessen gab er unvermittelt weiter Gas, beschleunigte sein Zweirad und fuhr dabei auf seiner Flucht mehrmals rücksichtslos in den fließenden Gegenverkehr.

Nach einer kurzen, aber intensiven Verfolgungsfahrt gelang es den Einsatzkräften schließlich, den Mofafahrer im Bereich „Kornweg“ erfolgreich an der Weiterfahrt zu hindern und den jungen Mann vor Ort dingfest zu machen.

Keine Fahrerlaubnis, abgeklebte Kennzeichen und verbotene Waffen

Die anschließende Überprüfung der Personalien und des Fahrzeugs brachte schnell Licht ins Dunkel und erklärte das panische Verhalten des Jugendlichen: Der 16-jährige Bochumer ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis für das frisierte Gefährt. Zudem waren die Kennzeichen an seinem Kleinkraftrad bewusst abgeklebt worden, um eine spätere Identifizierung durch die Behörden zu erschweren.

Damit jedoch nicht genug: Im Rahmen der weiteren polizeilichen Maßnahmen vor Ort fanden die Einsatzkräfte bei dem 16-Jährigen zusätzlich eine mitgeführte Softair-Waffe sowie ein gefährliches Einhandmesser. Die Beamten stellten das manipulierte Fahrzeug und die aufgefundenen Waffen umgehend sicher. Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen auf der Wache übergaben sie den sichtlich beeindruckten Jugendlichen an seine Erziehungsberechtigten. Die Ermittlungen des zuständigen Verkehrskommissariats zu dem Vorfall dauern derzeit weiter an.

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