Beitrag: Raubüberfall in Westenfeld und tödlicher Wohnungsbrand in Bochum
Einsatzstelle

(c) Feuerwehr Bochum

Die Bochumer Polizei sucht nach Zeugen eines Raubüberfalls auf zwei Jugendliche, während die Feuerwehr bei einem Wohnungsbrand trotz schnellen Eingreifens für einen Menschen nur noch den Tod feststellen konnte.

Zwei schwerwiegende Vorfälle beschäftigten die Bochumer Einsatzkräfte am Donnerstag und Freitag. In Wattenscheid-Westenfeld wurden zwei 15-jährige Jugendliche Opfer eines brutalen Raubüberfalls durch ein bislang unbekanntes Trio. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zur Ergreifung der Täter. Parallel dazu kam es am Freitagnachmittag zu einem tragischen Brandeinsatz in einem Wohngebäude an der Von-der-Recke-Straße, bei dem eine Person trotz intensiver Reanimationsversuche verstarb.

Brutaler Raubüberfall auf 15-Jährige – Kripo sucht Täter-Trio

Am Donnerstagabend, 23. Juli, wurden zwei 15-Jährige aus Datteln und Recklinghausen gegen 22:50 Uhr auf der Fritz-Reuter-Straße in Höhe der Hausnummer 11 von drei Unbekannten angegriffen. Das Trio schlug einen der Jugendlichen, sprühte dem anderen Pfefferspray ins Gesicht und entwendete eine Bauchtasche, bevor es unerkannt flüchtete. Die Polizei beschreibt die Tatverdächtigen wie folgt:

  • Täter 1: Ca. 1,85 m groß, breite Statur, schwarze Haare mit Zopf, trug ein schwarz-weißes T-Shirt und eine Kappe.

  • Täter 2: Ca. 1,65 m groß, ebenfalls breite Statur, bekleidet mit einem weißen T-Shirt.

  • Täter 3: Etwa 16 bis 18 Jahre alt, ca. 1,75 m groß mit rötlichem Bart. Er trug eine schwarze Hose, schwarze Lederhandschuhe, eine schwarze „Nike“-Weste, eine schwarz-neongrüne Jacke sowie eine schwarze Kappe.

Hinweise nimmt die Kriminalwache unter den Rufnummern 0234 909-8405 oder -4441 entgegen.

Tödlicher Wohnungsbrand an der Von-der-Recke-Straße

Am Freitag, 24. Juli, rückte die Feuerwehr Bochum um 15:05 Uhr zu einem Wohnhaus an der Von-der-Recke-Straße aus, nachdem ein Heimrauchmelder Alarm geschlagen hatte und Brandgeruch wahrnehmbar war. Bereits auf der Anfahrt stellten die Einsatzkräfte eine starke Verrauchung fest, die bei Ankunft auch den gesamten Treppenraum erfasst hatte. Ein Atemschutztrupp drang umgehend in die Brandwohnung ein, um nach einer vermissten Person zu suchen.

Die Rettungskräfte konnten eine leblose Person aus der verrauchten Wohnung ins Freie bergen. Trotz sofort eingeleiteter und vom Rettungsdienst fortgeführter Reanimationsmaßnahmen verstarb die Person noch an der Einsatzstelle. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand, belüftete das Gebäude mit einem Überdrucklüfter und führte Nachlöscharbeiten durch. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz der 49 Rettungs- und Feuerwehrkräfte beendet; die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

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