Beitrag: Regenbogenflagge am Rathaus: Bochum setzt Zeichen für Vielfalt
Regenbogenfahne

(c) Lutz Leitmann/Stadt Bochum

Zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit hat Bochum erneut die Regenbogenflagge am Historischen Rathaus gehisst. Die Aktion steht für Vielfalt, Respekt und Solidarität mit queeren Menschen.**

Mit einer gemeinsamen Flaggenhissung hat die Stadt Bochum am Freitag, 15. Mai, ein sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung und für gesellschaftliche Vielfalt gesetzt. Bürgermeisterin Barbara Jeßel hisste gemeinsam mit dem Team der Rosa Strippe, Schülerinnen und Schülern des Graf-Engelbert-Gymnasiums sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern der queeren Community die Regenbogenflagge am Historischen Rathaus.

Die Aktion fand anlässlich des IDAHOBIT statt – dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Trans*feindlichkeit. Mit dem jährlichen Hissen der Regenbogenflagge bekräftigt die Stadt Bochum ihre Haltung für Offenheit, Gleichberechtigung und Akzeptanz.

Sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung

Nach Angaben der Stadt soll die Flaggenhissung nicht nur symbolischen Charakter haben. Sie erinnere auch daran, dass queere Menschen weltweit und ebenso in Deutschland weiterhin Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt erleben. Trotz gesellschaftlicher Fortschritte seien Vorurteile und Anfeindungen gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen, inter* und trans* Menschen weiterhin Realität.

Mit der Aktion wolle Bochum deutlich machen, dass Vielfalt zum gesellschaftlichen Leben dazugehört und alle Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität respektiert werden sollen.

Hintergrund zum IDAHOBIT

Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Trans*feindlichkeit wird jedes Jahr am 17. Mai begangen. Das Datum erinnert an eine Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus dem Jahr 1990: Damals wurde Homosexualität offiziell aus dem internationalen Diagnoseschlüssel psychischer Krankheiten gestrichen.

Seit 2005 wird der Aktionstag international genutzt, um auf bestehende Diskriminierung aufmerksam zu machen und für gleiche Rechte sowie gesellschaftliche Akzeptanz einzutreten. Bochum beteiligt sich regelmäßig mit öffentlichen Aktionen und Veranstaltungen rund um den IDAHOBIT.

Auf Social Media teilen