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Die SPD Bochum hat ihre personellen Weichen für die Landtagswahl 2027 gestellt. Auf einer Delegiertenkonferenz im Jahrhunderthaus Bochum wurden die Kandidierenden für die drei Bochumer Wahlkreise mit deutlichen Mehrheiten nominiert.
Unter dem Leitmotiv „3 für Bochum“ will die Partei geschlossen in den Wahlkampf starten und alle drei Wahlkreise im Stadtgebiet abdecken.
Deutliche Ergebnisse bei der Nominierung
Für den Wahlkreis Bochum-Nord/Ost sowie Teile von Mitte wurde Andrea Busche mit 95 Prozent der Stimmen nominiert. Sie gehört derzeit dem Landtag Nordrhein-Westfalen an und setzt ihren politischen Schwerpunkt unter anderem auf den Ausbau der Offenen Ganztagsschule (OGS), den sie als persönliche „Herzensangelegenheit“ beschreibt.
Ebenfalls mit 95 Prozent wurde Bastian Hartmann für den Wahlkreis Bochum Süd/Südwest nominiert. Er soll künftig die Interessen seines Wahlkreises im Landtag vertreten und Teil des gemeinsamen Wahlkampfteams sein.
Für den Wahlkreis Wattenscheid sowie Teile von Mitte tritt Lennart Schnell an. Er erhielt 86 Prozent der Stimmen und folgt damit auf Serdar Yüksel, der seit 2025 dem Deutschen Bundestag angehört.
Politische Schwerpunkte der Kandidierenden
Die SPD Bochum setzt bei ihrer Aufstellung auf unterschiedliche fachliche Profile innerhalb des Teams. Während Busche insbesondere den Bildungsbereich und die Vereinbarkeit von Familie und Schule in den Fokus rückt, betont Schnell als Ingenieur Themen wie Wirtschaft, Energie und Verkehr. Hartmann ergänzt das Trio im südlichen Stadtgebiet.
Alle drei Kandidierenden betonen den Anspruch, nah an den Menschen in Bochum zu bleiben und die Interessen der Stadt im Landtag Nordrhein-Westfalens stärker zu vertreten.
Start in den Wahlkampf
Mit der Nominierung beginnt für das Trio nun offiziell die Vorbereitungsphase für den Wahlkampf. Die Delegierten der SPD-Ortsvereine machten dabei deutlich, dass sie auf ein geschlossenes Auftreten und eine gemeinsame Strategie setzen.
Ziel der SPD Bochum ist es, die drei Wahlkreise erneut erfolgreich zu verteidigen und die Stadt Bochum auch künftig stark im Landtag Nordrhein-Westfalen zu verankern.
