Beitrag: Rösler: „Voll aufs jetzt konzentrieren“
Pressekonferenz Uwe Rösler

(c) Sebastian Sendlak

„Sechs-Punkte-Spiel“ gegen Fürth am Maiabendfest – Sonntag an der Castroper Straße

Für den VfL Bochum steht an diesem Sonntag (26. April, 13:30 Uhr) das vorletzte Heimspiel der Saison gegen die SpVgg Greuther Fürth an. In der Prematch-Pressekonferenz betonte VfL – Chefcoach Uwe Rösler am 24. April: „Es wird ein ganz schweres Spiel und wir müssen unsere Hausaufgaben machen.“ Denn nach der Niederlage in Dresden und den Ergebnissen der Konkurrenz ist der Druck für Bochum im Abstiegskampf gestiegen.

Der Chefcoach wird aller Voraussicht nach personell wieder mehr Möglichkeiten als zuletzt haben. Die Rückkehr von Philipp Hofmann im Sturm und Noah Noosli in der Abwehr deuten sich an. Gerade für die Abwehr erwartet Rösler jede Menge Arbeit. Denn Fürth habe „einen starken Sturm und Konterspieler“. Daher müsse seine Mannschaft eine gute Verteidigung – auch bei zweiten Bällen – gegen „unbequeme Fürther“ zeigen.

Kein „volle Pulle nach vorne“

Auf Bochum-Journal – Anfrage sagte Uwe Rösler, dass seine Mannschaft kein „volle Pulle nach vorne“ spielen werden, um damit den Fürthern nicht in die Karten zu spielen. Stattdessen setzt der VfL – Chefcoach nicht allein auf Tempofußball, die seine Mannschaft in den letzten Heimspielen ausgezeichnet hat. Stattdessen will Rösler den Gegner „zermürben“ und sich Chancen erarbeiten. Dazu sei es nötig „Struktur und Effizienz zu zeigen“. Denn der Gegner Greuther Fürth werde unter dem neuen Trainer Timo Vogel (der im Dezember 2025 kam) ein ganz anderes Gesicht als beim Hinspiel zeigen.

Rückenwind durch Fans für „Extrameter“ im Abstiegskampf

Als entscheidenden Vorteil für das vorletzte Heimspiel am 26. April sieht der VfL – Coach bei den Fans im VONOVIA-Ruhrstadion. „Die Mannschaft freut sich, die Atmosphäre wird wieder gut sein. Das Stadion hilft uns enorm, um die Extrameter zurückzulegen und die Extrameter sind im Abstiegskampf sehr wichtig.“

Auch wenn Rösler die Einschätzung der Medienvertreter zur Auswärtsschwäche seiner Mannschaft teilte („Wir müssen uns auswärts verbessern“) mahnte er: „Wir müssen uns voll aufs jetzt konzentrieren“ und nicht auf kommende Spiele oder Gegner schauen.

Mit einem Sieg gegen Greuther Fürth kann der VfL Bochum einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Bei einer Niederlage droht – je nach den Ergebnissen der Konkurrenz – ein Schmelzen des Punkteabstands auf nur noch zwei Punkte (bei noch neun zu vergebenen Punkten in den verbleibenden drei Spielen der 2. Bundesliga). Mut macht den blau-weißen Fans ein Blick in die Statistik: An Maiabendfest – Wochenenden hat der VfL Bochum bei seinem Heimspielen in der Geschichte oft erfolgreich gespielt.

Das Bochum-Journal wird am 26. April live aus dem VONOVIA-Ruhrstadion berichten.

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