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Zeche Zollern Dortmund (c) Sebastian Sendlak
Ein naturkundlicher Rundgang führt am 1. Mai über die Halde Zollern. Im Fokus stehen Flora, Fauna und die Entwicklung ehemaliger Bergbauflächen.
Die Volkshochschule Bochum bietet am Freitag, 1. Mai, einen geführten Frühlingsspaziergang an. Die Veranstaltung dauert von 14.30 bis 16.30 Uhr. Ziel ist die Halde Zollern. Die Teilnahme kostet acht Euro, eine Ermäßigung ist möglich.
Natur auf ehemaligem Bergbaugelände
Die Halde Zollern ist ein Beispiel für den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Auf dem früher industriell genutzten Gelände hat sich ein sogenannter Pionierwald entwickelt. Während des Rundgangs werden typische Pflanzen und Tiere vorgestellt. Dazu gehören unter anderem der Eichelhäher und verschiedene Spechte.
Auch Wildkräuter entlang der Wege sind Thema der Führung. Teilnehmende erhalten Einblicke in ökologische Zusammenhänge und die Entwicklung neuer Lebensräume.
Strecke führt entlang renaturierter Bereiche
Der Spaziergang verläuft über das rund 15 Meter hohe Landschaftsbauwerk. Zudem führt die Route am renaturierten Dellwiger Bach entlang. Dieser steht heute unter Naturschutz und gilt als Beispiel für erfolgreiche Gewässerrenaturierung.
Treffpunkt am Industriemuseum
Startpunkt ist das LWL-Industriemuseum Zeche Zollern. Von dort aus beginnt die gemeinsame Exkursion. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit werden empfohlen.
Anmeldung erforderlich
Eine vorherige Anmeldung ist notwendig. Diese ist telefonisch oder online möglich. Die Veranstaltung ist Teil des vhs-Programms und richtet sich an naturinteressierte Teilnehmende.
Mit dem Spaziergang verbindet die Volkshochschule Umweltbildung mit regionaler Industriekultur.
