Beitrag: Land NRW fördert Bochum und Wattenscheid
Spielplatz Phönixnest im Stadtgarten

(c) Michael Grosler; www.grosler.de

Mit einer millionenschweren Zusage aus dem Städtebauförderprogramm 2026 treibt die Stadt Bochum wichtige Großprojekte in der Innenstadt und in Wattenscheid voran.

Das Land Nordrhein-Westfalen stellt der Stadt Bochum im Rahmen des Städtebauförderprogramms 2026 Fördermittel in Höhe von insgesamt 6,726 Millionen Euro zur Verfügung. Die finanziellen Mittel fließen direkt in die Umsetzung der Integrierten Stadtentwicklungskonzepte (ISEK) für die Bochumer Innenstadt sowie den Stadtbezirk Wattenscheid. Mit den Geldern werden sowohl die Klimaanpassung und städtebauliche Neugestaltung als auch bewährte Beratungs- und Förderangebote für Bürgerinnen und Bürger langfristig abgesichert.

Wattenscheid: Startschuss für die zweite Förderphase

Für den Stadtteil Wattenscheid bedeutet die diesjährige Tranche von 1,26 Millionen Euro den offiziellen Auftakt für die zweite Phase der Stadterneuerung. Insgesamt beläuft sich die zugesagte Gesamtfördersumme für Wattenscheid damit auf 16,189 Millionen Euro, womit die Finanzierung zahlreicher Stadtteilprojekte für die kommenden zehn Jahre gesichert ist.

Zu den konkreten Vorhaben gehören die Weiterplanung der Grünanlage „Monte Schlacko“ sowie die Einrichtung neuer Aufenthalts- und Bewegungspunkte im Wattenscheider Zentrum. Zudem bleiben etablierte Strukturen wie das lokale Stadtteilmanagement und das beliebte Hof- und Fassadenprogramm weiterhin aktiv.

Bochumer Innenstadt: Umgestaltung der Viktoriastraße im Fokus

Der Großteil der aktuellen Fördersumme – insgesamt 5,466 Millionen Euro – entfällt auf die Weiterentwicklung der Bochumer Innenstadt. Damit steigen die zugesagten Gesamtfördermittel für das Zentrum auf 6,31 Millionen Euro. Die Gelder sollen vor allem dazu dienen, die Innenstadt widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels zu machen und an die Anforderungen moderner Stadtzentren anzupassen.

Ein zentrales Schlüsselprojekt ist dabei die Umgestaltung der Viktoriastraße im Abschnitt zwischen dem Husemannplatz und dem Willy-Brandt-Platz. Als Verbindungsachse zwischen dem künftigen Haus des Wissens und dem neugestalteten Husemannplatz nimmt sie eine Schlüsselrolle ein. Darüber hinaus ist die Neugestaltung der Herner Straße zwischen Brückstraße und Nordring geplant. Erfolgreiche Initiativen wie der City Fonds und die Beratung durch die Innenstadtarchitekten werden ebenfalls fortgeführt.

„Die Fördermittel ermöglichen uns, zentrale Projekte für die Innenstadt umzusetzen. Besonders die Umgestaltung der Viktoriastraße wird als zentrale Verbindung einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Innenstadt leisten. Gleichzeitig werden weitere Maßnahmen zur Begrünung und Aufwertung öffentlicher Räume angestoßen, um die Aufenthaltsqualität nachhaltig zu verbessern.“

— Heike Möller, Leiterin des Amtes für Stadtplanung und Wohnen

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