
Ein Tipp zu Ostern für den Verzehr von Oster-Süßigkeiten: Schokoladen mit besonders hohem Kakaoanteil enthalten weniger Zucker.
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Schokohasen, Ostereier und Gebäck gehören zu Ostern dazu. Doch Fachleute raten zu einem bewussten Umgang mit Zucker – auch bei vermeintlich „zuckerfreien“ Alternativen.
Die Fastenzeit läuft noch, dennoch füllen sich in Bochum bereits die Regale mit klassischen Ostersüßigkeiten. Schokolade und Gebäck stehen dabei besonders im Fokus. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für die gesundheitlichen Folgen von zu viel Zucker. Auch sogenannte zuckerfreie Produkte geraten zunehmend in den Blick.
Zuckerfreie Alternativen im Check
Viele Hersteller bieten Süßigkeiten ohne klassischen Zucker an. Stattdessen kommen Süßstoffe wie Aspartam, Cyclamat oder Saccharin zum Einsatz. Diese liefern meist weniger oder keine Kalorien.
Ernährungsexperten sehen diese Produkte jedoch nicht automatisch als gesünder an. Auch hier gilt: Ein übermäßiger Verzehr ist nicht empfehlenswert. Zudem gibt es gesetzlich festgelegte Höchstmengen für viele dieser Stoffe.
Empfehlungen für den Zuckerkonsum
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, täglich nicht mehr als 50 Gramm Zucker zu sich zu nehmen. Das entspricht etwa sechs Teelöffeln. Die Weltgesundheitsorganisation setzt die Grenze sogar bei 25 Gramm an.
Diese Mengen sind schnell erreicht. Schon wenige Stücke Schokolade oder ein Brotaufstrich können den Tageswert ausschöpfen. Hinzu kommt, dass Zucker oft in verarbeiteten Lebensmitteln steckt – etwa als Glukose oder Saccharose.
Gesundheitliche Risiken durch zu viel Zucker
Ein hoher Zuckerkonsum kann langfristig gesundheitliche Folgen haben. Laut Daten des Robert Koch-Institut ist ein großer Teil der Bevölkerung übergewichtig. Das erhöht das Risiko für Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck.
Gleichzeitig zeigt sich ein Trend: Viele Menschen verzichten bereits häufiger auf zuckergesüßte Getränke. Das gilt als ein wichtiger Schritt hin zu einer ausgewogeneren Ernährung.
Tipps für bewussten Genuss zu Ostern
Ernährungsfachleute raten nicht zu einem kompletten Verzicht, sondern zu Maßhalten. Wer sich insgesamt ausgewogen ernährt, kann auch an Ostern Süßigkeiten genießen. Wichtig ist vor allem die Menge.
Hilfreich kann es sein, Zutatenlisten genauer zu lesen und bewusst weniger süße Produkte zu wählen. Schokolade mit hohem Kakaoanteil enthält beispielsweise meist weniger Zucker. Auch das schrittweise Gewöhnen an weniger süße Lebensmittel kann langfristig helfen.
Fazit: Süßigkeiten gehören für viele zu Ostern dazu. Entscheidend ist ein bewusster Umgang – unabhängig davon, ob Zucker oder Ersatzstoffe enthalten sind.
