
Weltkriegsbombe – Zünder
Großeinsatz am Eschweg in Bochum beendet
Am Eschweg in Bochum-Langendreer ist am 24. März eine Weltkriegsbombe entschärft worden. Der Blindgänger stammte aus dem Zweiten Weltkrieg. Für die Entschärfung mussten zahlreiche Menschen ihre Wohnungen verlassen. Einsatzkräfte sicherten das Gebiet großräumig ab. Am Abend konnte Entwarnung gegeben werden.
Rund 880 Anwohnerinnen und Anwohner waren von der Evakuierung betroffen. Sie mussten ihre Häuser und Wohnungen vorübergehend verlassen. Eine Betreuungsstelle wurde im Lessing-Gymnasium Bochum eingerichtet.
Dort wurden 62 Personen während des Einsatzes versorgt.
Viele Einsatzkräfte vor Ort
Insgesamt waren 138 Kräfte verschiedener Organisationen im Einsatz. Beteiligt waren unter anderem der Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsches Rotes Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe sowie das Technisches Hilfswerk. Auch Polizei, Feuerwehr, BOGESTRA und weitere Dienste waren eingebunden. Eine Drohne unterstützte die Kontrolle des Evakuierungsbereichs aus der Luft.
Während des Einsatzes richtete die Stadt eine Hotline ein. Dort gingen insgesamt 84 Anrufe ein. Die Fragen betrafen vor allem Sperrungen, Evakuierung und Ablauf der Entschärfung.
Die amerikanische 250-Kilogramm-Bombe mit Aufschlagszünder konnte erfolgreich entschärft werden. Nach Abschluss der Arbeiten durften die Anwohnerinnen und Anwohner in ihre Wohnungen zurückkehren.
