
OlympiJA in Bochum und Gelsenkirchen
(c) Sebastian Sendlak
Bochum und Gelsenkirchen setzen im Nahverkehr ein sichtbares Zeichen für die geplante Olympia-Bewerbung der Region. Eine Straßenbahn im Kampagnendesign verbindet mehrere mögliche Wettkampfstätten.
Die Bewerbung „KölnRheinRuhr“ für Olympische und Paralympische Spiele nimmt in der Region weiter Gestalt an. In Bochum und Gelsenkirchen ist seit dieser Woche eine Straßenbahn im Olympia-Look unterwegs. Sie soll für den anstehenden Bürgerentscheid werben. Gleichzeitig rückt sie mögliche Austragungsorte in den Fokus. Die Aktion ist Teil einer landesweiten Kampagne. Bürgerinnen und Bürger können noch bis Mitte April abstimmen.
Verbindung zwischen Spielstätten und Städten
Die speziell gestaltete Bahn verkehrt auf der Linie 302. Sie verbindet zentrale Orte, die im Falle einer erfolgreichen Bewerbung als Wettkampfstätten vorgesehen sind. Dazu zählen die Jahrhunderthalle Bochum, das Lohrheidestadion sowie die Veltins-Arena.
Auch das Vonovia Ruhrstadion ist als Austragungsort für Fußballspiele eingeplant. Die Linie gilt damit als eine Art Symbol für kurze Wege innerhalb der Region.
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Bürgerentscheid bis April angesetzt
In insgesamt 17 Städten der Rhein-Ruhr-Region laufen Vorbereitungen für eine gemeinsame Bewerbung. In Bochum und Gelsenkirchen können Wahlberechtigte ab 16 Jahren bis zum 19. April über die Teilnahme abstimmen.
Die Kampagne stellt dabei die regionale Zusammenarbeit in den Mittelpunkt. Neben politischen Vertreterinnen und Vertretern unterstützen auch Sportlerinnen und Sportler die Initiative.
Sportler werben für Olympia in der Region
Zu den Unterstützern zählen Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Disziplinen. Sie verweisen auf die Bedeutung großer Sportereignisse für Nachwuchs und Infrastruktur. Erfahrungen aus internationalen Wettbewerben fließen in die Argumentation ein.
Die Bewerbung knüpft auch an bestehende Großveranstaltungen an, die bereits in der Region ausgetragen wurden. Dazu zählen unter anderem die FISU World University Games 2025 Rhine-Ruhr.
Nahverkehr als zentraler Baustein
Der öffentliche Nahverkehr spielt in den Planungen eine zentrale Rolle. Busse und Bahnen sollen im Falle einer Austragung große Besucherströme bewältigen. Erfahrungen aus vergangenen Großevents werden dabei als Grundlage genutzt.
Die Olympia-Straßenbahn soll bis zum Bürgerentscheid im Einsatz bleiben und die Bewerbung im Alltag sichtbar machen.
