
Kick-Off „Startup Center.NRWBO
(c) Hochschule Bochum
An der Hochschule Bochum ist das Start-up Center.NRW@BO offiziell gestartet. Die Auftaktveranstaltung setzte auf Austausch und konkrete Arbeitsformate.
Mit einer Kick-off-Veranstaltung am 24. Februar ist das Start-up Center.NRW@BO an der Hochschule Bochum gestartet. Zahlreiche Studierende, Lehrende, Forschende sowie externe Partner aus dem regionalen Innovationsumfeld nahmen teil. Im Mittelpunkt standen die strukturelle Verankerung von Gründungsthemen und die Entwicklung konkreter Unterstützungsangebote. Die Veranstaltung war als Arbeitsformat angelegt. Ziel ist es, unternehmerisches Denken stärker in Lehre und Transfer einzubinden.
Einen zentralen Impuls setzte Prof. Dr. Mi-Yong Becker. Sie ordnete unternehmerisches Denken als Bestandteil akademischer Bildung ein. Gründung sei kein Zusatzangebot, sondern strategisches Element zwischen Lehre, Forschung und Wissenstransfer.
Damit verbindet die Hochschule den Anspruch, Innovationspotenziale systematisch zu fördern und Gründungsinteressierte frühzeitig zu begleiten.
Unterstützungsmodell von der Idee bis zum Markteintritt
Das Projektteam stellte ein mehrstufiges Fördermodell vor. Geplant ist eine Begleitung in allen Phasen der Gründung.
Zu den Bausteinen gehören eine Start-up-School, eine Gründungswerkstatt und interdisziplinäre Challenges zur Sensibilisierung in der Lehre. In einer sogenannten Skills Factory sollen wöchentliche Workshops zu Geschäftsmodell, Finanzierung und rechtlichen Fragen angeboten werden. Ein viermonatiger Inkubator sowie das Format ScaleUP@BO richten sich an Teams kurz vor dem Markteintritt.
Das Angebot soll Studierende, Beschäftigte und externe Gründerinnen und Gründer gleichermaßen ansprechen.
Workshops zu Bedarf, Lehre und Kooperation
Im Anschluss an die Vorstellung des Programms arbeiteten die Teilnehmenden in drei parallelen Workshops. Diskutiert wurde, welche konkreten Unterstützungsbedarfe bestehen. Genannt wurden unter anderem niedrigschwellige Einstiegsformate, Hilfe bei Finanzierung und Teamaufbau sowie Angebote, die sich mit Studium oder Beruf vereinbaren lassen.
Ein weiterer Workshop befasste sich mit der Integration unternehmerischer Kompetenzen in bestehende Studiengänge. Lehrende entwickelten Ideen für modulare Formate und Pilotprojekte.
Im dritten Forum ging es um die Zusammenarbeit zwischen kleinen und mittleren Unternehmen und Start-ups. Ziel ist ein strukturiertes Innovationsformat mit verbindlichem Matching und klar definierten Anschlussmöglichkeiten.
Signal für eine stärkere Gründungskultur
Die Ergebnisse wurden im Plenum vorgestellt und diskutiert. Der Auftakt war damit nicht nur symbolischer Projektbeginn, sondern zugleich ein Arbeitsstart.
Mit dem Start-up Center.NRW@BO will die Hochschule Bochum ihre Gründungskultur ausbauen und unternehmerisches Denken langfristig institutionell verankern.
