Beitrag: VfL Bochum zu Gast bei Fortuna Düsseldorf: NRW-Duell vor 40.000 Zuschauern
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Der VfL Bochum tritt am Freitagabend bei Fortuna Düsseldorf an. Mehr als 9.000 Fans begleiten die Mannschaft in die Merkur-Spiel-Arena.

Für den VfL Bochum steht am Freitag (18.30 Uhr) das Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf an. In der Merkur-Spiel-Arena werden rund 40.000 Zuschauer erwartet. Mindestens 9.100 Tickets gingen an Bochumer Anhänger, es könnten noch mehr werden. Trotz angekündigter Einschränkungen im Nahverkehr rechnen die Verantwortlichen mit starker Unterstützung. Sportlich will der VfL an die jüngsten Leistungen anknüpfen.

Cheftrainer Uwe Rösler sieht seine Mannschaft in einem stabilen Moment. „Die Wahrscheinlichkeit, dass wir eine ordentliche Leistung abliefern, ist sehr hoch“, sagte er vor der Partie. Abgesehen von einzelnen schwächeren Phasen habe das Team zuletzt konstant gepunktet und sich viele Torchancen erarbeitet.

Entscheidend sei die Effizienz im Abschluss. „Solange wir in die Räume kommen und unsere Prinzipien umsetzen, werden wir Tore schießen“, so Rösler. In der Trainingswoche lag ein Schwerpunkt auf der Strafraumbesetzung und Standardsituationen.

Personallage: Wittek fehlt, Alternativen bereit

Linksverteidiger Maxi Wittek fehlt gelbgesperrt. Als Ersatz steht Mikkel zur Verfügung, der laut Rösler mit Physis und Intensität überzeugt. Ibrahim Sissoko ist zwar wieder auf dem Trainingsplatz, für einen Einsatz kommt er jedoch voraussichtlich noch zu früh.

Gerrit Holtmann und Leon Mogalla sind einsatzbereit. Auch Kapitän Anthony Losilla sammelte zuletzt Spielminuten und könnte im Verlauf der Partie eine Rolle spielen. Im zentralen Mittelfeld setzt der Trainer weiterhin auf eingespielte Abläufe, schließt Wechsel im Verlauf des Spiels aber nicht aus.

Respekt vor der Fortuna – Fokus auf eigene Stärken

Düsseldorf plagt sich mit Ausfällen in der Defensive und erwägt Systemanpassungen. Für Bochum spielt das eine untergeordnete Rolle. „Wir sind auf Dreier- und Viererkette vorbereitet“, erklärte Rösler. Wichtig sei die eigene Haltung: aggressiv auftreten, Zweikämpfe annehmen, das Tempo hochhalten.

Das Hinspiel gewann Düsseldorf mit 1:0. Unvergessen bleibt aus Bochumer Sicht jedoch der 3:0-Erfolg im Relegationsrückspiel mit anschließendem Elfmeterschießen in der Merkur-Spiel-Arena. An diese Energie will der VfL anknüpfen.

Über 9.000 Bochumer begleiten das Team

Die Fan-Unterstützung dürfte ein Faktor werden. Trotz erschwerter Anreisebedingungen werden Tausende Bochumer erwartet. Der Verein empfiehlt die Anreise über den Flughafen Düsseldorf mit Shuttle-Bussen zum Stadion.

Für den VfL ist es ein Highlight-Spiel. „Wir werden alles auf dem Platz lassen“, kündigte Rösler an.

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