
Bochumer Allianz für Wohnen
Foto: Lutz Leitmann/Stadt Bochum
Die Bochumer „Allianz für Wohnen“ passt ihre Vereinbarung an, um die Schaffung von bezahlbarem und nachhaltigem Wohnraum weiter voranzutreiben. Die Partnerschaft bündelt Akteurinnen und Akteure aus Wohnungswirtschaft, Bauträgern, Banken, Interessenvertretungen sowie städtischen und sozialen Einrichtungen.
Neu aufgenommen wurde der verstärkte Dialog in kleinen Arbeitsgruppen. Dort diskutieren Expertinnen und Experten zu speziellen Fragestellungen und entwickeln praxisnahe Lösungsansätze. Für 2026 stehen unter anderem die Themen „Gebäudetyp E“ und „Quartiersentwicklung“ im Mittelpunkt.
Inhalte und Zielsetzungen der Vereinbarung
Die Allianzvereinbarung beschreibt sowohl die übergeordneten Ziele als auch die Beiträge der Partner:
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Wohnungsneubau und Bestandsentwicklung: Bereitstellung neuer Bauflächen und Schaffung modernen Wohnraums im Bestand.
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Mobilität: Integration verkehrlicher Konzepte in Wohnprojekte.
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Städtebauliche Qualitäten und sozialgerechte Bodenpolitik: Förderung nachhaltiger Quartiersentwicklung.
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Umwelt, Klima, Energie und Nachhaltigkeit: Maßnahmen für ressourcenschonendes Bauen und Wohnen.
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Soziale Verantwortung: Unterstützung der Bewohnerinnen und Bewohner.
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Information und Dialog: Transparente Kommunikation zwischen allen Beteiligten.
Die Stadt Bochum sichert die Erschließung und Bereitstellung von Grundstücken zu, während Wohnungsunternehmen prüfen, wie zusätzlicher Wohnraum im Bestand geschaffen werden kann.
Hintergrund
Die Allianz wurde vor fünf Jahren gegründet. In Workshops 2020 und 2021 legten die Partner die zentralen Ziele fest, um die Maßnahmen des Handlungskonzepts Wohnen von 2017 umzusetzen. Die aktualisierte Vereinbarung bündelt die Erfahrungen und Perspektiven der Partner und soll die Umsetzung langfristig sichern.
Weitere Informationen und die vollständige Vereinbarung sind online verfügbar unter: http://bochum.de/allianzfürwohnen.
