
Pyrotechnik – Raketen und Böller
KI generiert
Zum Jahreswechsel 2025/2026 waren Feuerwehr und Polizei in Bochum, Herne und Witten deutlich gefordert. Die Einsatzlage blieb insgesamt auf dem Niveau der Vorjahre, geprägt von Bränden, Rettungseinsätzen und vereinzelten Straftaten.
Der Übergang ins neue Jahr verlief für die Einsatzkräfte arbeitsreich, aber ohne außergewöhnliche Eskalationen. Die Feuerwehr Bochum verzeichnete zahlreiche Brände und Rettungseinsätze. Auch die Polizei meldet eine erhöhte, jedoch beherrschbare Zahl an Einsätzen. Schwerpunkte lagen bei Feuerwerksbränden, Alkoholeinfluss und vereinzelten Angriffen auf Einsatzkräfte.
Feuerwehr Bochum: Viele Einsätze, bekannte Muster
Bereits vor Mitternacht registrierte die Leitstelle zwischen 7.30 Uhr und 24 Uhr insgesamt 98 Einsätze. Der Schwerpunkt lag mit 82 Einsätzen im Rettungsdienst. Hinzu kamen acht technische Hilfeleistungen und acht Brandeinsätze. Darunter befanden sich mehrere Kleinbrände sowie erste Verletzungen durch Feuerwerkskörper.
Am frühen Abend kam es zudem zu einem Vorfall an der Innenstadtwache. Einsatzkräfte wurden aus einem Fenster heraus mit einer Silvesterrakete beschossen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei nahm eine Anzeige auf.
Brände und Verletzungen nach Mitternacht
Der erste Brandeinsatz des neuen Jahres wurde um 23.59 Uhr an der Pfarrer-Halbe-Straße gemeldet. Bis 3 Uhr folgten 29 weitere Kleinbrände, darunter zahlreiche brennende Müllbehälter, ein Pkw-Brand, ein Heckenbrand sowie drei Balkonbrände.
In Wattenscheid und der Innenstadt blieb es bei kleineren Schäden. In Querenburg hingegen machte Brandrauch eine Wohnung unbewohnbar, nachdem ein Balkonfenster zerstört worden war. Eine Ausbreitung des Feuers konnte verhindert werden.
Parallel dazu verzeichnete der Rettungsdienst ab 0.01 Uhr insgesamt 35 Einsätze bis 3 Uhr. Drei davon standen im Zusammenhang mit Feuerwerksverletzungen, sechs mit übermäßigem Alkoholkonsum.
Gesamteinsatzbilanz der Feuerwehr
In der gesamten Silvesterschicht zwischen dem 31. Dezember, 7.30 Uhr, und dem 1. Januar, 7.30 Uhr, bewältigte die Feuerwehr Bochum:
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49 Brandeinsätze
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10 technische Hilfeleistungen
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134 Rettungsdiensteinsätze
Fünf Personen wurden wegen typischer Feuerwerksverletzungen behandelt, zehn weitere aufgrund von Alkoholisierung. Insgesamt waren rund 160 Einsatzkräfte im Dienst, darunter 58 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Die Feuerwehr spricht von einer Lage auf Vorjahresniveau.
Polizei: Ruhiger Jahreswechsel in drei Städten
Auch die Polizei zog eine erste Bilanz für Bochum, Herne und Witten. Bis 6 Uhr registrierten die Beamtinnen und Beamten 116 Einsätze mit Silvesterbezug. Der Großteil entfiel auf Bochum mit 86 Einsätzen, gefolgt von Herne (22) und Witten (8).
Insgesamt wurden 43 Platzverweise ausgesprochen. Zudem kam es zu einer Ingewahrsamnahme in Bochum sowie zu zwei freiheitsentziehenden Maßnahmen in Herne.
Körperverletzungen und Feuerwerksverstöße
Die Polizei nahm 18 Strafanzeigen wegen Körperverletzung auf, davon 15 in Bochum und drei in Herne. In zehn Fällen schritten die Einsatzkräfte wegen missbräuchlicher Nutzung von Böllern und Raketen ein.
Drei weitere Anzeigen betrafen Widerstand oder tätliche Angriffe auf Einsatzkräfte. Alle Fälle ereigneten sich in Bochum.
Alkohol und Drogen im Straßenverkehr
Im Straßenverkehr stellten die Einsatzkräfte mehrere Verstöße fest. In Bochum wurden drei Personen unter Alkoholeinfluss und eine weitere unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln kontrolliert. Drei Blutproben wurden entnommen, zwei Führerscheine sichergestellt.
