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Technische Hochschule Georg Agricola (c) Sebastian Sendlak / BOND
Am 11. Oktober findet der 14. Weltmädchentag statt. Der von den Vereinten Nationen initiierte Tag soll auf Benachteiligungen und Diskriminierungen aufmerksam machen, die Mädchen weltweit betreffen. Obwohl die UN-Kinderrechtskonvention gleiche Rechte für Mädchen und Jungen festschreibt, bestehen weiterhin deutliche Unterschiede in ihren Lebens- und Bildungschancen.
Auch in Deutschland erleben Mädchen im Alltag Formen von Abwertung oder Grenzüberschreitung – etwa durch unerwünschte Blicke oder Kommentare. Die Stadt Bochum startet deshalb gemeinsam mit den Starlets Bochum die Kampagne „It’s a dress, not a yes!“. Ziel ist es, Mädchen zu ermutigen, selbstbestimmt zu handeln und sich unabhängig von äußeren Erwartungen zu fühlen. Kleidung dürfe, so die Botschaft, nie als Einladung missverstanden werden.
Zum Weltmädchentag werden in vielen Städten markante Gebäude in Pink beleuchtet – als Symbol für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung. In Bochum beteiligen sich unter anderem das Historische Rathaus, das Schauspielhaus, NORA e.V., die TH Georg Agricola, die Stadtwerke Bochum, das Deutsche Bergbau-Museum, die Bogestra und pro familia Bochum an der Aktion.
Wer Unterstützung benötigt oder von Gewalt betroffen ist, findet Informationen und Hilfsangebote unter
👉 www.bochum.de/Referat-fuer-Gleichstellung-Familie-und-Inklusion/Gegen-Gewalt-gegen-Frauen-und-Maedchen
und
👉 www.bochum.de/Referat-fuer-Gleichstellung-Familie-und-Inklusion/Gegen-Gewalt-gegen-Frauen-und-Maedchen/Anonyme-Spurensicherung.
