
Eröffnung sanierter Wegeverbindung
Bochum, 05.09.2025 – Eröffnung für den neu sanierten Fuß- und Radweg zwischen Bochum und Essen hinter dem Eisenbahnmuseum Bochum. Mit dem Bau der rund 190 Meter langen Verbindung wird eine direkte und autofreie Wegeverbindung zwischen den Stadtteilen Bochum-Dahlhausen und Essen-Horst geschaffen. Die Maßnahme wird von beiden Städten gemeinsam umgesetzt. +++ Foto: Dennis Yenmez/Stadt Bochum +++
Essen und Bochum haben am Freitag, 5. September, eine neue städteübergreifende Wegeverbindung eröffnet. Der rund 360 Meter lange und drei Meter breite Weg führt zwischen Essen-Horst und Bochum-Dahlhausen entlang der Ruhr und soll sowohl den Fuß- als auch den Radverkehr entlasten.
Kooperation über Stadtgrenzen hinweg
Die Städte haben das Projekt von der Planung bis zur Umsetzung gemeinsam realisiert. „Dieses Projekt zeigt, wie erfolgreiche Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinweg funktionieren kann“, betont Mattis Ricken, Fachbereichsleiter Grün und Gruga Essen. Auch Philipp Heidt, Leiter des Umwelt- und Grünflächenamtes Bochum, unterstreicht den Mehrwert: „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der Stadt Essen diese attraktive und umweltfreundliche Verbindung schaffen konnten. Damit machen wir die Region wieder ein Stück lebenswerter.“
Der neue Abschnitt misst 190 Meter auf Essener und 170 Meter auf Bochumer Stadtgebiet. Durch die wassergebundene Bauweise fügt er sich naturnah in die Landschaft ein. Gleichzeitig trägt diese Technik dazu bei, Regenwasser besser zu versickern und die Umwelt zu entlasten. Damit erfüllt der Weg nicht nur funktionale, sondern auch ökologische Anforderungen.
Bedeutung für die Region
Mit der Sanierung wird die Nahmobilität an der Stadtgrenze verbessert. Radfahrende und Fußgängerinnen und Fußgänger erhalten eine sichere Alternative zum stark frequentierten Weg unmittelbar an der Ruhr. Darüber hinaus stärkt die Verbindung die überregionale Rad- und Fußwegeinfrastruktur im Ruhrgebiet und unterstützt die klimafreundliche Mobilität.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 50.000 Euro. Essen und Bochum tragen die Ausgaben jeweils anteilig. Beide Städte werten die Investition als Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung und zu einer besseren Vernetzung ihrer Stadtteile.
