Beitrag: Vortrag zur gendergerechten Stadtentwicklung in der KoFabrik
Kofabrik

Wie kann Stadtplanung geschlechtergerechter werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich am Donnerstag, 10. Juli, eine öffentliche Veranstaltung in der KoFabrik an der Stühmeyerstraße 33. Beginn ist um 18 Uhr. Im Zentrum steht ein interaktiver Vortrag der Humangeografin Dr. Mary Dellenbaugh-Losse.

Drei Studentinnen der Ruhr-Universität Bochum – Melina Lindberg, Nele Nithack und Elisabeth Zessin – organisieren das Event im Rahmen des Stadtteilfonds Innenstadt. Ziel ist es, auf strukturelle Ungleichheiten im städtischen Raum aufmerksam zu machen und Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Veranstaltung ist niedrigschwellig angelegt und richtet sich an alle Interessierten.

Dr. Dellenbaugh-Losse beleuchtet in ihrem Vortrag Problemfelder und Potenziale gendergerechter Stadtentwicklung. Anhand von Beispielen sollen Bedürfnisse von Frauen in der Stadt sichtbar gemacht und diskutiert werden, wie öffentliche Räume inklusiver gestaltet werden können.

Im Anschluss wird Feedback gesammelt. Die Ergebnisse sollen online dokumentiert und langfristig zur Sensibilisierung beitragen.

Förderung durch Stadtteilfonds

Finanziert wird das Projekt über den Stadtteilfonds Innenstadt, den die Stadt Bochum Ende 2021 mit Unterstützung von Landes- und Bundesmitteln eingerichtet hat. Der Fonds fördert bürgerschaftliche Projekte mit bis zu 5.000 Euro – vollständig und ohne Eigenanteil. Die Umsetzung erfolgt mit Unterstützung von Bochum Marketing. Interessierte können sich direkt an Stefanie Rolf (0234 9049629, rolf@bochum-marketing.de) wenden.

Weitere Informationen:
www.mission-bochum2030.de
www.bochum-tourismus.de/stadtteilfonds

Fragen zur Veranstaltung: deinblickaufbochum@gmail.com.
Die Teilnahme ist kostenlos.

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