
Spatenstich für den neuen Wasserspielplatz im Ostpark
(c) Sebastian Sendlak
In der Feldmark im Bochumer Ostpark entstehen über 1300 Wohnungen. Jetzt startet der Bau eines 4800 Quadratmeter großen Wasserspielplatzes für Familien.
Das ehemals von der Stadtgärtnerei genutzte Areal in der Feldmark wandelt sich rasant zum lebendigen Wohnquartier. Rund um das Entwicklungsgebiet Ostpark wachsen neue Häuser, und erste Mieter sind bereits eingezogen. Amtsleiterin Heike Möller, Amtsleiterin des Amt für Stadtplanung und Wohnen, erklärt, dass nun auch die soziale Infrastruktur mitwachsen müsse. Ein zentraler Baustein ist die Realisierung eines großen Spielplatzes für das gesamte Quartier. Dieses Projekt soll ein echter Treffpunkt für Familien werden.
Ein grüner Treffpunkt für Familien in Altenburg und Leer
Der geplante Baustein-Spielplatz wird eine Schlüsselrolle einnehmen. Das neue Quartier soll sich harmonisch mit den angrenzenden Stadtteilen verbinden. Möller sagt dazu: „Der Baustein-Spielplatz ist unheimlich wichtig, weil wir ein Quartier schaffen für Familien hier.“ Das Angebot richtet sich ausdrücklich auch an die Menschen in Altenburg und Laer. Sie alle sollen die neuen Freiflächen aktiv nutzen.
Der gesamte Ostpark ist nach dem Prinzip einer Schwammstadt konzipiert worden, sodass dieser nachhaltig ist, was bereits bei der Planung berücksichtigt worden ist. Bereits im Wohngebiet sind dafür eine Gracht und Wasserelemente integriert. Das Wasser bildet den gestalterischen Hochpunkt dieser Entwicklung, sodass das Wasser bei Regen dort hier direkt zur Gracht fließt.
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Hitzeschutz und Schwammstaat beim Spielen im Bochumer Osten
Neben dem Wassermanagement spielt der Schutz vor extremen Wetterlagen eine wichtige Rolle. Für Möller ist Hitzeschutz neben der Schwammstadt ein zentrales Anliegen. Um ausreichend Schatten zu spenden, werden auf dem Areal spezielle Sonnenschirme aufgestellt. Zudem sollen bestehende Bäume erhalten bleiben, um natürlichen Schatten zu garantieren. Das Grünflächenamt und NRW-Urban steuern dieses Vorhaben mit einem Planungsbüro.
Philipp Heidt, Amtsleiter Umwelt- und Grünflächenamt Stadt Bochum, gibt Einblicke in den konkreten Entwurf für das Gelände. Noch steht man auf dem Hofboden, doch bald entsteht eine 4800 Quadratmeter große Erlebnisfläche. Die Kinder können sich auf Kletterelementen austoben und die Gegend erkunden. Zudem wird das Thema Wasser durch kühlende Wasserdüsen direkt integriert. Das Wasser fließt in Rinnen und wird für sprudelnde Elemente hochgepumpt.
Großes Stadtentwicklungsprojekt schafft neue Aufgabesqualität
Laut Philipp Heidt spricht der Entwurf komplett für sich selbst. Der Amtsleiter rechnet mit einer offiziellen Übergabe im nächsten Jahr. Auch David Schary von der Bezirksvertretung Mitte begleitet das Projekt aus Prag von Beginn an. Für den Stadtbezirk ist es das größte Stadtentwicklungsprojekt an der Feldmark. Mit über 1300 Wohnungen entsteht ein neuer Generationsvertrag für Almohrum.
Es entsteht ein neuer Treffpunkt, der eine hohe Aufenthaltsqualität garantiert. Nachhaltigkeit und die Herausforderungen des Klimawandels stehen im Fokus. Besonders toll ist, dass Kinder mit circa 8–11 Motiven aktiv mitgewirkt haben. Die Firmen Kramer für den Gartenlandschaftsbau und Betzhold für die Spielgeräte setzen das Projekt um. Trotz eines Auftragsvolumens von 1 Mio. Euro wollen alle im Budget bleiben, damit ein tolles Spielerbenos entsteht. Die Eröffnung des Nordwasser-Spielplatzes wird ein Highlight für den Stadträger.
