Beitrag: Kinderschutz im Sport: Theaterprojekt in Bochum setzt auf Prävention
Ankündigungs-Plakat

Kostenloses Angebot richtet sich an Kinder, Eltern und Trainer im Falkenheim Bergen

Die Sportjugend Bochum organisiert gemeinsam mit dem SC Union Bergen 1922 e. V. ein Präventionsangebot zum Thema Kinderschutz im Sport. Im Mittelpunkt steht ein Theaterstück, das sich mit Grenzen, Respekt und Gewalt auseinandersetzt. Die Veranstaltungen finden am 23. April und 21. Mai jeweils ab 17 Uhr statt. Veranstaltungsort ist das Falkenheim Bergen in Bochum. Neben der Aufführung sind Workshops und Informationsangebote geplant. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich.

Theaterstück als Einstieg ins Thema

Das Theaterstück „Anne Tore – sind wir stark!“ richtet sich gezielt an Kinder und Jugendliche. Es vermittelt Inhalte zur Gewaltprävention in verständlicher und altersgerechter Form. Die Aufführung dauert rund 45 Minuten.

Im Anschluss folgt ein Workshop, der sich an Mädchen und Jungen richtet. Auch dieser Teil ist auf etwa 45 Minuten ausgelegt und vertieft die Inhalte des Stücks. Ziel ist es, Handlungsmöglichkeiten im Alltag aufzuzeigen und das Bewusstsein für persönliche Grenzen zu stärken.

Informationsangebot für Erwachsene

Parallel zum Kinderprogramm gibt es eine Informationsveranstaltung für Eltern sowie Trainerinnen und Trainer. Dort werden Hintergründe zum Thema Kinderschutz im Sport vermittelt. Zudem geht es um Präventionsmaßnahmen und den Umgang mit möglichen Konfliktsituationen im Vereinsalltag.

Das Angebot richtet sich ausdrücklich an alle Interessierten aus dem Sportumfeld. Für Verpflegung vor Ort ist gesorgt.

Anmeldung und Veranstaltungsort

Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte können sich vorab anmelden. Ansprechpartner ist Roland Golfmann.

Veranstaltungsort ist das Falkenheim Bergen, Schultesche Heide 50 in Bochum. Beginn ist jeweils um 17 Uhr.

Prävention als gemeinsame Aufgabe

Das Projekt ist Teil eines breiteren Engagements für mehr Kinderschutz im Vereinssport. Durch die Kombination aus Theater, Workshops und Information sollen verschiedene Zielgruppen erreicht werden. Der Ansatz verbindet emotionale Ansprache mit konkreten Handlungsempfehlungen.

Im Fokus steht dabei die Sensibilisierung für Grenzverletzungen und die Stärkung eines respektvollen Miteinanders im Sport.

Auf Social Media teilen