
Bermuda3Eck
Das Bermuda3Eck in Bochum am Abend, aufgenommen am 26.06.2020. +++ Foto: Lutz Leitmann/Stadt Bochum
Am 19. Februar wird in Bochum der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau gedacht. Neun Menschen wurden 2020 ermordet. Die Gedenkveranstaltung beginnt um 18 Uhr am Konrad-Adenauer-Platz. Redebeiträge und Musik begleiten das Erinnern. Die Veranstaltung ist öffentlich.
Der rassistische Anschlag von Hanau jährt sich am 19. Februar zum sechsten Mal. In Bochum kommen aus diesem Anlass Menschen zusammen, um der Opfer zu gedenken. Im Mittelpunkt stehen Erinnerung, Trauer und Solidarität. Zugleich richtet sich der Blick auf aktuelle Formen von Rassismus. Die Veranstaltung findet im öffentlichen Raum statt.
Die Gedenkveranstaltung beginnt um 18 Uhr vor der Bühne am Konrad-Adenauer-Platz. Dort wird an die neun Menschen erinnert, die beim Anschlag in Hanau im Jahr 2020 getötet wurden. Ziel ist es, ihre Namen und Geschichten im öffentlichen Bewusstsein zu halten. Das Gedenken versteht sich als stilles Innehalten und als kollektives Zeichen gegen rassistische Gewalt.
Beiträge aus Zivilgesellschaft und Jugend
Redebeiträge kommen unter anderem von Dr. Asmaa El Idrissi, Rosaria Vaccaro von der Didif-Jugend sowie Miman Jasharovski. In den Wortbeiträgen geht es um Erinnerung, gesellschaftliche Verantwortung und den Umgang mit Rassismus. Die Perspektiven stammen aus zivilgesellschaftlichem und jugendpolitischem Engagement.
Im Anschluss an die Redebeiträge begleitet Musik des „Anatolian Cotton Club“ das gemeinsame Gedenken. Die musikalischen Elemente sind Teil der Trauer- und Solidaritätsbekundung. Sie rahmen die Veranstaltung und schaffen Raum für gemeinsames Erinnern.
Organisiert wird die Gedenkveranstaltung von der Stabsstelle Integration der Stadt Bochum. Unterstützt wird sie von verschiedenen Initiativen und Vereinen. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen.
