Beitrag: Jahrestag des Luftangriffs: Bochum gedenkt der Opfer
Oberbürgermeister Jörg Lukat gedenkt an am 04.11.2026 an einem Kranz dem Luftangriff, der die Bochumer Innenstadt im Jahr 1944 fast vollständig zerstört hat.

(c) Lutz Leitmann/Stadt Bochum

Am 4. November erinnert Bochum an die Bombardierung von 1944. Oberbürgermeister Jörg Lukat gedenkt der 1.300 Toten an der zerstörten Pauluskirche.

Die Stadt Bochum begeht am Mittwoch, 4. November, den Jahrestag des verheerenden Bombenangriffs aus dem Zweiten Weltkrieg. Im Jahr 1944 zerstörten alliierte Fliegerverbände die Innenstadt an diesem Datum fast vollständig. Zur Erinnerung an das historische Trauma versammeln sich Bürgerinnen und Bürger sowie Repräsentanten der Kommunalpolitik zum stillen Gedenken. Oberbürgermeister Jörg Lukat erinnert in den Morgenstunden an der geschichtsträchtigen Pauluskirche an die Toten und Leidtragenden des Angriffs. Das Innehalten setzt ein dauerhaftes Zeichen für Frieden und gegen das Vergessen im städtischen Alltag.

Verheerende Zerstörung und Tausende Opfer im Jahr 1944

Der folgenschwere Angriff ereignete sich am Abend des 4. November 1944 in einem engen Zeitfenster zwischen 19 und 20 Uhr. Über 700 britische Bomber warfen innerhalb dieser Stunde mehr als 10.000 Sprengbomben sowie über 130.000 Brandbomben über dem Stadtgebiet ab. Die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung waren katastrophal: 1.300 Menschen verloren im Bombenhagel ihr Leben. Zudem wurden durch die entstandenen Feuersbrünste rund 70.000 Bürgerinnen und Bürger auf einen Schlag obdachlos. Die historische Substanz der Innenstadt sank damals zu weiten Teilen in Schutt und Asche.

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