
BVZ
Das Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ) Stadtbücherei / Volkshochschule (c) Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Referat für Kommunikation
Am 4. November diskutiert Expertin Kassandra Philip Kienitz am Gustav-Heinemann-Platz über die gesellschaftlichen und ethischen Folgen täuschend echter KI-Kopien. Der Eintritt zum einstündigen Themenabend ist frei.
Künstliche Intelligenz prägt die digitale Lebenswelt in rasantem Tempo: Sie erlernt menschliche Kommunikationsmuster, imitiert Nuancen unserer Sprache und erzeugt verblüffend lebensechte Bewegungsabläufe. Fotorealistische Bilder, manipulierte Videosequenzen und synthetisch generierte Stimmen sind längst im Alltag angekommen – oft ohne dass sie auf den ersten Blick noch von der Realität zu unterscheiden wären. Zu den Auswirkungen dieser Entwicklung lädt die Zentralbücherei Bochum am Mittwoch, 4. November 2026, von 18:00 bis 19:00 Uhr zu einem offenen „KI-Dialog“ ein. Die Veranstaltung findet im Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ) am Gustav-Heinemann-Platz 2–6 statt.
Welchen Stellenwert behält das Echte?
Im Zentrum des Abends steht eine fundamentale ethische und philosophische Fragestellung: Welchen Wert behält die eigene Identität, wenn das Individuum digital dupliziert, seine Stimme geklont und sein Verhalten maschinell simuliert werden kann?
Die KI-Expertin Kassandra Philip Kienitz ordnet den aktuellen Stand der Technologie ein und analysiert die Konsequenzen für Selbstverständnis, Vertrauen und gesellschaftlichen Diskurs. Sie beleuchtet, wie Menschen lernen können, mit den immer verschwimmenden Grenzen zwischen Original und Synthese umzugehen.
Die Teilnahme an der Diskussion ist kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, Interessierte können direkt im BVZ vorbeischauen.
