
Die Besuchergruppe aus der Metropole Ruhr mit Dennis Radtke MdEP (Mitte) im Europäischen Parlament in Straßburg
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Ruhrgebietsdelegation besucht EU-Parlament auf Einladung von Dennis Radtke
Wie entstehen europäische Gesetze und welche spürbaren Auswirkungen haben Beschlüsse aus Straßburg auf das tägliche Leben zwischen Ruhr und Emscher? Antworten auf diese Fragen erhielten 50 Bürgerinnen und Bürger aus Bochum, Dortmund, Essen, Hagen, Herne und dem Kreis Unna. Auf Einladung des Ruhrgebiets-Europaabgeordneten Dennis Radtke (CDU / EVP-Fraktion) reiste die Gruppe zu einer dreitägigen politischen Informationsfahrt nach Straßburg.
Im Zentrum des Programms stand der unmittelbare Einblick in den parlamentarischen Alltag. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten das Europäische Parlament, informierten sich über die Gesetzgebungsprozesse der Europäischen Union, besichtigten das interaktive Parlamentarium und verfolgten eine Plenardebatte live von der Besuchertribüne aus. In einer ausführlichen Diskussionsrunde stellte sich Radtke den Fragen der Reisegruppe zu aktuellen Gesetzgebungsverfahren, Herausforderungen für den Industriestandort Ruhrgebiet und seiner parlamentarischen Arbeit.
Nahbare Europapolitik und offener Dialog
„Europa darf nicht nur in Sitzungsprotokollen und Nachrichten vorkommen. Die Menschen müssen erleben können, wo und wie europäische Entscheidungen getroffen werden und wie diese Entscheidungen mit ihrem Leben im Ruhrgebiet zusammenhängen“, betonte Dennis Radtke. Für den Abgeordneten sei die Reise keine Einbahnstraße: „Ich möchte nicht nur erzählen, was in Brüssel und Straßburg genau passiert. Ich möchte vor allem auch hören, was die Menschen aus der Metropole Ruhr von Europa erwarten – und wo sie den Finger in die Wunde legen.“
Begleitet und koordiniert wurde die Fahrt von Christian Herker, dem Leiter von Radtkes Europa-Büro Ruhrgebiet mit Sitz in Bochum. Auch Herker zog ein durchweg positives Fazit des intensiven Austauschs: „Die Teilnehmer waren sehr interessiert, haben viele gezielte Fragen gestellt und die Diskussionsmöglichkeiten intensiv genutzt. Genau darum geht es: Politik erlebbar und nahbar zu machen, statt sie nur über Fernsehen oder Zeitungen zu vermitteln.“






































Kulturprogramm zwischen Elsass und Pfalz
Neben den politischen Programmpunkten bot die Reise Raum für kulturhistorische Entdeckungen:
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Eine traditionelle Weinprobe in Neustadt an der Weinstraße während der Anreise
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Eine Bootsrundfahrt auf der Ill mit Einblicken in die 2.000-jährige Stadtgeschichte Straßburgs
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Rundgänge durch das historische Viertel Petite France und die Straßburger Altstadt
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Eine Führung durch den Kaiserdom zu Speyer, einem UNESCO-Weltkulturerbe, auf der Rückfahrt nach Nordrhein-Westfalen
Nach drei intensiven Tagen resümierte Radtke: „Solche Informationsfahrten bringen Europa und die Metropole Ruhr zusammen. Unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Erfahrungen, ein gemeinsames Interesse: zu verstehen, was Europa entscheidet und warum.“
