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Audi-Max Ruhr Universität Bochum
Ein vertrauter Ort öffnet nach Jahren wieder seine Pforten für den akademischen Start: Zum ersten Mal seit 2019 empfängt die Ruhr-Universität Bochum (RUB) ihre Studienanfängerinnen und Studienanfänger wieder direkt im Audimax, dem größten Hörsaal des Campus.
Am Montag, 12. Oktober 2026, heißt die Universität insgesamt 4.600 neue Studierende willkommen. Diese Zahl umfasst alle Erst- und Neueinschreibungen über alle Fach- und Hochschulsemester hinweg.
Um allen Gästen einen bequemen Sitzplatz im Saal zu garantieren, teilt die Hochschule die Begrüßungsveranstaltung in zwei zeitliche Blöcke auf. Der erste Durchgang findet von 8:45 bis 9:30 Uhr statt, gestaltet von Kanzler Dr. Achim Dilling und Prof. Dr. Grit im Brahm, Prorektorin für Studium und Lehre. Von 10:30 bis 11:15 Uhr begrüßen schließlich Universitätsrektor Prof. Dr. Martin Paul und Bochums Oberbürgermeister Jörg Lukat die Neuankömmlinge. Durch das Rahmenprogramm führen das Moderationsduo Eva Wanowius und Ravi Frewer gemeinsam mit DJ Kurtis Flow, die allesamt selbst Alumni der RUB sind. Im Anschluss an die Zeremonie im Audimax nehmen die Fachschaften die Neuankömmlinge in Empfang und begleiten sie zu den Einführungsveranstaltungen der jeweiligen Fakultäten.
G9-Umstellung prägt den „Weißen Jahrgang“ in Nordrhein-Westfalen
Das aktuelle Wintersemester ist landesweit von einer bildungspolitischen Besonderheit geprägt. Infolge der schrittweisen Rückkehr von G8 zu G9 an den gymnasialen Oberstufen in Nordrhein-Westfalen verließen in diesem Jahr nur rund 30.000 Abiturientinnen und Abiturienten die Schulen, verglichen mit dem üblichen Durchschnitt von etwa 70.000.
Dieser sogenannte „Weiße Jahrgang“ spiegelt sich auch in den Bochumer Immatrikulationszahlen wider. Die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger, die erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule aufnehmen, sinkt voraussichtlich um 26 Prozent auf rund 3.300 Personen. Da Einschreibungen im laufenden Oktober weiterhin möglich sind, handelt es sich hierbei um eine vorläufige Prognose, mit der sich die RUB exakt im Trend des Landesdurchschnitts bewegt. Zählt man jene Studierenden hinzu, die von anderen Hochschulen nach Bochum gewechselt sind, dämpft sich das Minus auf 18 Prozent ab.
Für die Gesamtzahl aller eingeschriebenen Personen im Wintersemester 2026/27 – inklusive Haupt-, Neben- und Zeithörern – rechnet die Ruhr-Universität mit etwa 36.900 Studierenden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, an dem zum Stichtag am 1. Dezember 2025 noch 37.700 Immatrikulierte erfasst wurden, entspricht dies einem moderaten Rückgang von lediglich zwei Prozent.
